Eislöwen-Express nimmt Fahrt auf! Dresdner besiegen auch Bad Tölz

Bad Tölz - Der nächste Auswärtssieg für die Dresdner Eislöwen! In der Heimatstadt von Coach Andreas Brockmann gewannen Jordan Knackstedt & Co. mit 4:3 (1:1, 0:0, 3:2) gegen die Tölzer Löwen.

Kapitän Jordan Knackstedt (M.) schiebt die Scheibe schön durch die Beine vom Tölzer Goalie Max Franzreb zum 4:3-Siegtreffer für die Dresdner.
Kapitän Jordan Knackstedt (M.) schiebt die Scheibe schön durch die Beine vom Tölzer Goalie Max Franzreb zum 4:3-Siegtreffer für die Dresdner.  © Wolfgang Fehrmann

Vor dem Duell hatte der eine oder andere mit einem deutlicheren Sieg gerechnet, weil die Hausherren verletzungsbedingt seit Wochen nicht mal drei Reihen aufs Eis bringen können.

Doch die Spieler, die im Tölzer Dress auflaufen, haben Top-Niveau. Wie seit Neuestem der Ex-Dresdner Mario Lamoureux.

Deshalb merkte Brockmann nach der Partie an: "Egal wie viele oder wie wenige Spieler die Tölzer haben, sie spielen die ganze Zeit stark. Hatten sieben Heimsiege in Folge, wir waren gewarnt." Seine Vorgabe: Die Bayern müde spielen.

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Doch Lamoureux & Co. machten selbst Druck. Nach neun Minuten versuchte Eislöwen-Verteidiger René Kramer seinen Ex-Teamkollegen vorm Dresdner Tor in Schach zu halten, aber es gelang nicht - 0:1.

Kurz vor der ersten Pause gelang Vladislav Filin mit einer schönen Einzel-Aktion der Ausgleich. "Zum Glück", merkte sein Coach an. "Im zweiten Drittel hatten wir die Oberhand, schießen aber das Tor nicht."

Coach Brockmann freut sich über den dritten Eislöwen-Sieg in Folge

Vladislav Filin & Co. jubeln endlich. Die nächsten drei Punkte sind im Sack.
Vladislav Filin & Co. jubeln endlich. Die nächsten drei Punkte sind im Sack.  © Wolfgang Fehrmann

Im Schlussdrittel war's Toni Ritter (42.), der nach schöner Vorarbeit von Knackstedt auf 2:1 stellte.

Doch Kramer (44.) lenkte in Unterzahl sehr, sehr unglücklich die Scheibe ins eigene Gehäuse. Er wollte sie nach dem Schuss von Lubor Dibelka am Tor vorbeizirkeln.

In der nächsten Tölzer Überzahl bediente Lamoureux seinen Teamkollegen Reid Gardiner - 2:3. Doch 98 Sekunden später tanzte Kramer zwei Verteidiger aus, passte quer auf Roope Rante - Ausgleich.

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Und vier Minuten vorm Ende gelang Knackstedt der Siegtreffer beim 344. Spiel im Eislöwen-Dress von Steven Rupprich.

"Respekt vor der Mannschaft, wie sie sich immer zurückgekämpft hat", freute sich Brockmann nach dem dritten Sieg in Folge.

Lausitzer Füchse verlieren 1:6 gegen die Löwen Frankfurt

Die Lausitzer Füchse gingen dagegen in Frankfurt unter. Kyle Wood (15.), Luis Schinko (26.) und Sebastian Collberg (31.) hatte früh die Weichen auf eine Pleite gestellt.

Manuel Strodel (46.) und Darren Mieszkowski (53.) legten nach. Nick Ross (55.) gelang Ergebnis-Kosmetik. Stephen MacAulay (57.) machte beim 1:6 (0:1, 0:2, 1:3) den Deckel drauf

Titelfoto: Wolfgang Fehrmann

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