Nächste Eislöwen-Niederlage unter Brockmann, trotzdem ist der Trainer zufrieden

Bad Nauheim - Der Trainer-Wechsel bringt die Dresdner Eislöwen auch im zweiten Spiel unter Andreas Brockmann nicht auf die Siegerstraße. Beim EC Bad Nauheim verlieren sie 2:3 (1:1, 1:2, 0:0), weil sie die Roten Teufel selbst ins Spiel gebracht haben.

Der Nauheimer Andreas Pauli kommt hier völlig frei zum Schuss und sorgte so fürs 1:1. Danach war sein Team spielbestimmend.
Der Nauheimer Andreas Pauli kommt hier völlig frei zum Schuss und sorgte so fürs 1:1. Danach war sein Team spielbestimmend.  © Blatterspiel/Jan Huebner

"Die ersten zehn Minuten waren richtig gut", urteilte Brockmann nach der Partie.

Youngster Joe-Richardt Kiss (7.) schoss die Dresdner in Front, nachdem zuvor Steven Rupprich, Louis Trattner und danach Roope Ranta weitere Chancen vergeben hatten.

"Wir hätten da mit zwei, drei Toren führen müssen", räumte der Coach ein. "Dann ein Fehler und wir bekommen das Tor."

Und was für ein Patzer das war: Ein Eislöwen-Verteidiger passte die Scheibe freistehend hinterm Löwen-Kasten direkt vor das Tor und da stand Routinier Andreas Pauli (11.) goldrichtig. Er glich für Nauheim aus.

Der Moderator bei SpradeTV brachte es auf den Punkt: "Das 1:1 hat sie wachgeküsst." Denn von da ab dominierten die Gastgeber.

Dem Eislöwen-Coach tat die Pleite gegen Bad Nauheim "sehr, sehr weh"

Löwen-Coach Andreas Brockmann war nicht unzufrieden mit der Leistung seiner Spieler.
Löwen-Coach Andreas Brockmann war nicht unzufrieden mit der Leistung seiner Spieler.  © Lutz Hentschel

Sie drängten die Löwen weg vom eigenen Kasten und ließen so wenig zu. Als Dennis Swinnen wegen einer unnötigen Aktion auf der Strafbank schmorte, hielt Kelsey Tessier (26.) drauf. Die Scheibe ging durch die Matten von Löwen-Goalie Riku Helenius.

Vladislav Filin (29.) gelang zwar der Ausgleich. Aber als die Dresdner bereits in Unterzahl waren, gab's noch eine Strafe obendrauf und prompt das 2:3 durch James Arniel (31.).

"Im letzten Drittel hat Nauheim gut gestanden", meinte Brockmann. Die Niederlage tat ihm "sehr, sehr weh".

Weil der 53-Jährige der Meinung ist, "dass die Jungs einen sehr, sehr guten Job gemacht haben. Mit der Einstellung bin ich zufrieden".

Titelfoto: Lutz Hentschel

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