Dresdner Eislöwen ergattern einen Punkt in Nauheim

Bad Nauheim - Duelle gegen die Roten Teufel sind in dieser Saison enge Kisten für die Dresdner Eislöwen. Erst 52 Sekunden vorm Ende traf Tomas Andres zum 1:1-Ausgleich und rettete das Team von Andreas Brockmann in die Verlängerung. Dort hatten die Gastgeber aber das bessere Händchen ...

Das Nauheimer Tor war lange wie vernagelt. Eislöwe Yannick Drews (l.) hatte kurz vorm Schluss einen Pfostentreffer.
Das Nauheimer Tor war lange wie vernagelt. Eislöwe Yannick Drews (l.) hatte kurz vorm Schluss einen Pfostentreffer.  © Imago Images/Oliver Vogler

Durch den Treffer von Jerry Pollastrone verloren die Eislöwen in Bad Nauheim 1:2 (0:0, 0:1, 1:0) nach Verlängerung. Einen Konter schloss dieser perfekt ab. Und am Ende war's verdient, weil die Hessen defensiv sehr schlau agierten und den Dresdnern vor deren Kasten wenig einfiel.

Im ersten Abschnitt hatten sie zwei Überzahl-Situationen. Und das ist derzeit nicht die Stärke der Eislöwen (Erfolgsquote 17,5 Prozent).

Brockmann: "Es interessiert mich nicht, was wir für eine Powerplay-Quote haben. Es funktioniert zurzeit eben nicht, machen es sehr kompliziert. Aber es kommen andere Zeiten." Wichtig ist ihm, wo das Team in der Tabelle steht.

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SC Freiburg Christian Streich duzen? Lieber nicht!

Doch da Nauheim durch Mick Köhler (27.) in Überzahl traf und danach gut verteidigte, liefen die Dresdner lange einem Rückstand hinterher. Die Uhr lief runter. Yannick Drews donnerte 1:50 Minuten vorm Ende den Puck an den Pfosten.

Bitter, aber Andres rettete wenigstens einen Punkt.

Schlechte Nachricht für die Lausitzer Füchse

Jens Baxmann
Jens Baxmann  © Thomas Heide

Eine schlechte Nachricht mussten die Lausitzer Füchse am Freitag wegstecken. Ihr Routinier Jens Baxmann verletzte sich im Abschlusstraining am Auge - OP. Wie lange der Verteidiger fehlt, ist unklar.

Titelfoto: Imago Images/Oliver Vogler

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