Eislöwen dürfen jubeln! Starker Biezais bringt Dresden auf die Siegerstraße

Dresden - Die Eislöwen zähmten die Tigers und schickten sie nach dem 4:1-Sieg (1:0, 0:0, 3:1) zurück nach Bayreuth. Damit fuhren die Dresdner wichtige Punkte ein, um enger an die Play-off-Plätze heranzurücken.

Dennis Swinnen (M.) klatschte sich nach dem 3:1 mit Thomas Supis (l.) und Steven Rupprich ab.
Dennis Swinnen (M.) klatschte sich nach dem 3:1 mit Thomas Supis (l.) und Steven Rupprich ab.  © Lutz Hentschel

Ein Haken hier, einer da. Dazu sehr gute Scheibenbeherrschung und immer wieder brandgefährlich vorm Tor - es gibt Spiele, da zeigt Elvijs Biezais, was er wirklich drauf hat.

Leider schlägt sich der Lette zu oft unter Wert.

Doch in den letzten Wochen zeigte seine Formkurve nach oben. Umso bitterer war's, dass der 29-Jährige zuletzt verletzt fehlte. Coach Andreas Brockmann befürchtete, dass er länger ausfällt.

Doch die Probleme in der Leisten-Gegend waren nicht so dramatisch. Und so konnte Biezais am Dienstagabend gegen Bayreuth auflaufen.

Und im ersten Drittel legte er giftig und angriffslustig los. Seine Reihe mit Nick Huard und Vladislav Filin gab den Ton an.

Der Lohn: Als Verteidiger René Kramer (19. Minute) an der Bande im Gästedrittel stand, hatte er den Blick für Elvijs. Der schlich sich frei vors Tor, Pass, eine kleine Drehung, Schuss - 1:0. Es war der Höhepunkt eines sehr zerfahrenen Abschnitts. "Wir sind schwer ins Spiel gekommen, um so wichtiger war der Treffer", meinte Tom Knobloch nach der Pausensirene.

Im Mittelabschnitt hatten die Löwen allein durch Roope Ranta drei Top-Chancen in der 28. Minute.

Elvijs Biezais (l.) schlich sich erst in den Torraum, wurde perfekt von René Kramer bedient und konnte so die Scheibe im Bayreuther Kasten versenken.
Elvijs Biezais (l.) schlich sich erst in den Torraum, wurde perfekt von René Kramer bedient und konnte so die Scheibe im Bayreuther Kasten versenken.  © Lutz Hentschel

Dresdner Eislöwen feiern wichtigen Sieg gegen Bayreuth Tigers

Erst drosch der Finne vorm Gäste-Tor über die Scheibe, beim Nachschuss per Rückhand landete sie am Pfosten und Sekunden später erneut am Metall. Doch in Überzahl stellte Toni Ritter (42.) auf 2:0.

Dieses Polster schmolz, als Eislöwen-Kapitän Jordan Knackstedt unglücklich den Puck nach Schuss von Markus Lillich (47.) ins eigene Tor lenkte. Jedoch brachte Dennis Swinnen (50.) die Hausherren endgültig auf die Siegerstraße. Filin (60.) traf ins leere Tor und machte den Deckel drauf.

Titelfoto: Lutz Hentschel

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