Eislöwen-Festung steht! Knackstedt sorgt für wichtigen Sieg im Löwen-Duell

Dresden - Zweites Heimspiel, zweiter Sieg! Die Dresdner Eislöwen machen sich auf, den Löwenkäfig zur Festung auszubauen. Am Sonntag kämpften sie die Löwen aus Frankfurt mit 3:2 (1:0, 1:1, 0:1) nach Verlängerung nieder.

Die Schiris ließen viel laufen und pfiffen nicht so kleinlich. Eislöwe Dennis Swinnen (l.) wird hier hart aber fair gegen die Bande gedrückt.
Die Schiris ließen viel laufen und pfiffen nicht so kleinlich. Eislöwe Dennis Swinnen (l.) wird hier hart aber fair gegen die Bande gedrückt.  © Lutz Hentschel

Kapitän Jordan Knackstedt netzte entscheidend ein. Dresdens Coach Rico Rossi, der vor dem Spiel mit seinem sportlichen Berater noch einen Spaziergang machte und vielleicht den Matchplan durchging, hatte sein Team gut eingestellt und umgebaut. 

Vladislav Filin stürmte neben Evan Trupp und Elvijs Biezais, Dennis Swinnen rückte in die Reihe von Knackstedt und Nick Huard.

Und neben dem guten Forechecking zahlte sich dies aus. Die Hausherren machten viel Druck auf den Favoriten. Gleich die erste Überzahl nutzten sie. 

Eislöwen-Verteidiger René Kramer (10.) hämmerte erst die Scheibe am Frankfurter Kasten vorbei, Biezais bediente ihn erneut. Doch diesmal zappelte die Scheibe im Netz. "Den ersten muss ich reinmachen. Peinlich", gestand der 33-Jährige bei Magenta TV mit einem Lächeln. "Es war das beste, strukturierteste Drittel der Saison."

Nach der Pause ging's nahtlos weiter. Die Frankfurter spielten giftig wie die Dresdner. 

Jordan Knackstedt (v.-l.) hatte mit seinen Teamkollegen kein leichtes Spiel gegen die Frankfurter um Kyle Wood (r.). Aber am Ende sorgte "Knackis" Tor für den Sieg.
Jordan Knackstedt (v.-l.) hatte mit seinen Teamkollegen kein leichtes Spiel gegen die Frankfurter um Kyle Wood (r.). Aber am Ende sorgte "Knackis" Tor für den Sieg.  © Lutz Hentschel
Nach einem packenden Match hatten die Dresdner Grund, die zwei Punkte zu feiern.
Nach einem packenden Match hatten die Dresdner Grund, die zwei Punkte zu feiern.  © Lutz Hentschel

Die besseren Chancen dank der Konter hatte das Rossi-Team. Und Biezais (28.) schob im Fallen die Scheibe verdient zum 2:0 über die Linie. Der Lette (33./36.) und Swinnen (35.) hätten diese Führung ausbauen müssen. Stattdessen netzte Martin Buchwieser (38.) zum 2:1 ein und Alexej Dmitriev (43.) glich in Überzahl aus. Die Gäste waren jetzt am Drücker. 

Die Dresdner bekamen mehr und mehr Probleme. Retteten sich aber in die Verlängerung, in der Knackstedt die Scheibe auf die Brust vom Frankfurter Keeper Bastian Kucis zimmerte und sie von da ins Tor fiel. Sieg!

Titelfoto: Lutz Hentschel

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