Eislöwen zittern sich zum ersten Sieg! 4:1-Führung fast aus der Hand gegeben

Dresden/Bad Nauheim - Die  Dresdner Eislöwen sind wirklich Adrenalin-Junkies! Trotz einer 4:1-Führung nach zwei Dritteln wurde es gestern in Bad Nauheim im ersten von drei möglichen Pre-Play-off-Spielen unnötig eng.

Eislöwen-Coach Rico Rossi.
Eislöwen-Coach Rico Rossi.  © Lutz Hentschel

Am Ende siegte das Team von Rico Rossi mit 5:4 (2:0, 2:1, 1:3) und kann damit morgen in Dresden den Einzug ins Viertelfinale perfekt machen. 

Ein Spaziergang wird's nicht, zumindest wenn die Defensivarbeit wieder so ausgeübt wird, wie am Freitagabend - und dies nicht nur im Schlussdrittel.

Wie gut die Teufel ihr Drittel verteidigen können, bewiesen sie bereits nach fünf Minuten. Eine 5:3-Überzahlsituation nutzen die Löwen nicht. 

Im nächsten Powerplay schlug aber René Kramer (12.) aus Nahdistanz zu. Und Nick Huard (18.) legte auf den Knien rutschend zum 2:0 nach.

Aus der Kabine kamen dann die Hausherren mit Schaum vorm Mund, fackelten ein Offensiv-Feuerwerk ab und Andrej Bires (25.) verkürzte hochverdient.

Löwen-Coach Rossi nahm eine Auszeit und die Abwehr stabilisierte sich, vorn machten sie Druck: Kevin Lavallée (35.) und Huard (37.) bauten die Führung aus - 4:1.

Normalerweise sind die Eislöwen damit auf der Siegerstraße. "Leider spielen wir dann so wie in der Saison und lassen den Gegner wieder ins Spiel kommen. Das ist die DNA der Mannschaft", meinte Rossi mit Galgenhumor.

Zach Hamill (43.) verkürzte, Mario Lamoureux (44.) gab zwar die Antwort, aber Bires (52./52.) machten mit dem Doppelschlag die Partie spannend. Egal, der Sieg zählt! 

Nick Huard (M.) netzte wie im Heimspiel gegen die Nauheimer ein.
Nick Huard (M.) netzte wie im Heimspiel gegen die Nauheimer ein.  © Lutz Hentschel

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