Eislöwen: Knackt Nick Huard gegen Kaufbeuren die 100? "Der Glaube ist zurück!"

Dresden - Die Play-offs rücken näher und pünktlich dazu zeigt die Formkurve von Nick Huard (29) noch oben. Der quirlige Kanadier von den Dresdner Eislöwen kann dafür zwei Gründe vorm Duell mit Kaufbeuren ausmachen.

Nick Huard (29, l.) hat Freiburgs Goalie Enrico Salvarani bereits bezwungen, aber die Schlussleute aus Kaufbeuren in dieser Saison noch nicht. Platzt nun der Knoten?
Nick Huard (29, l.) hat Freiburgs Goalie Enrico Salvarani bereits bezwungen, aber die Schlussleute aus Kaufbeuren in dieser Saison noch nicht. Platzt nun der Knoten?  © Lutz Hentschel

Am Anfang der Saison war's für ihn schwer, die richtige Motivation zu finden. Dem 29-Jährigen fehlte "die Stimmung in der Arena" und dazu kam die Ungewissheit wegen Corona.

"Jetzt rücken die Play-offs näher. Ich liebe diese Zeit, die harten Spiele", so Huard. "Und der Glaube ist zurück, dass wir das schaffen." Der Eislöwen-Stürmer will unbedingt ins Viertelfinale.

Dafür gilt es am Donnerstag, Kaufbeuren wichtige Punkte im Heimspiel abzuknöpfen. Die Allgäuer sind derzeit Siebter und haben ein Zehn-Punkte-Polster auf die Dresdner in der DEL2-Tabelle.

"Ein schweres Spiel", weiß Löwen-Coach Andreas Brockmann (53). Sein Ex-Team holte aus zwölf Spielen zuletzt neun Siege.

Und trotzdem, Huard & Co. wollen die Jokers knacken. Der Kanadier hat zudem eine Extra-Motivation. Ihm fehlen noch vier Tore und er hätte in vier Spielzeiten bei den Dresdnern die magische 100er-Marke geknackt.

Dies gelang nur Sami Kaartinen (151), Petr Sikora (135) und Richard Richter (108).

Titelfoto: Lutz Hentschel

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