Eislöwen misslingt nach blutleerem Auftritt die Revanche: "Haben Scheibe nicht gut gemanagt"

Dresden - Irgendwie können die Dresdner Eislöwen glücklich über den Lockdown und den Fakt sein, dass keine Fans die heimische Arena betreten dürfen.

Das Spiel von Jordan Knackstedt & Co. (M.) war am Freitag kopflos.
Das Spiel von Jordan Knackstedt & Co. (M.) war am Freitag kopflos.  © Lutz Hentschel

Spätestens nach dem gestrigen blutleeren Auftritt gegen Kaufbeuren dürfte die Halle selbst zur sonst so gutbesuchten Weihnachtszeit spärlich besetzt sein.

Das Team von Rico Rossi verlor gegen die Jokers 2:6 (2:3, 0:1, 0:2). Und dies, obwohl der Coach vor der Partie von einer Revanche nach dem 1:8-Debakel beim Saisonauftakt gesprochen hatte.

Den dafür nötigen Biss zeigten Jordan Knackstedt & Co. jedoch nur im ersten Drittel ansatzweise.

Nachdem Julian Eichinger (6.) in Überzahl die Gäste in Front brachte, drehten die Dresdner die Partie.

Erst gelang Nick Huard (7.) mit einem schmutzigen Treffer das 1:1. Er ergatterte hinterm Tor der Kaufbeurer die Scheibe, zog vor dieses und passte mit der Rückhand in den Torraum. Die Scheibe wurde vom Schlittschuh des Jokers Alexander Thiel in den eigenen Kasten gelenkt.

Sieben Minuten später krönte Eislöwen-Kapitän Knackstedt sein Solo zum 2:1. Ein Lebenszeichen des Rossi-Teams. Doch durch Tyler Spurgeon (18./Überzahl) und John Lammers (19.) schlugen die Gäste zurück. Fabian Voit und Tobias Wörle legten nach Dresdner Patzern nach und Branden Gracel (45.) erzielte den 2:6-Endstand.

Nick Huard (l.) passt die Scheibe vors Tor und vom Schlittschuh des Kaufbeurers Alexander Thiel (4.v.r.) rutschte sie in den Kasten.
Nick Huard (l.) passt die Scheibe vors Tor und vom Schlittschuh des Kaufbeurers Alexander Thiel (4.v.r.) rutschte sie in den Kasten.  © Lutz Hentschel

"Wir haben die Scheibe nicht gut gemanagt, Kaufbeuren dagegen gut. Dann ist es schwer, dein Forechecking zu spielen", meinte Rossi. Dass er wieder die Reihen umgestellt hatte, sah er "nicht als Vor- beziehungsweise Nachteil, weil es am Ende auch nur zwei Dresdner Tore" gab.

Den Stockfehler, der zum 2:5 führte, bewertete der Coach so: "Nicht der Pass" von Alexander Dotzler auf Arne Uplegger vorm eigenen Tor "war das Problem. Falsch war die Ausführung".

Titelfoto: Lutz Hentschel

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