35 Gegentore! Supis soll die Abwehr der Eislöwen stärken

Dresden - Die Dresdner Eislöwen kassieren diese Saison einfach viel zu viele Gegentore. Ein neuer Abwehrspieler soll aushelfen.

Thomas Supis (28, 2.v.r.) schirmt hier im Ravensburger Dress den Ex-Eislöwen Martin Davidek (r.) vom Puck ab.
Thomas Supis (28, 2.v.r.) schirmt hier im Ravensburger Dress den Ex-Eislöwen Martin Davidek (r.) vom Puck ab.  © Lutz Hentschel

Obwohl Landshut und Bad Tölz coronabedingt vier DEL2-Spiele weniger absolviert haben, stehen sie in der Tabelle besser da als die Eislöwen.

Die Dresdner führen dagegen mal wieder die Gegentor-Tabelle an. Kein Wunder, dass der sportliche Leiter Marco Stichnoth jetzt reagierte und Thomas Supis an die Elbe lockte.

Bisher kassierten die Eislöwen 35 Buden, auch weil die Verteidiger Alexander Dotzler und Arne Uplegger verletzt fehlten. "Gerade aufgrund der Verletzungssituation war es wichtig, dass wir nachjustieren", so Stichnoth.

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Mit Supis holt er nicht nur einen Abwehrspieler zurück, der den Verein kennt und hier bereits gespielt hat.

Der 28-Jährige ist auch sehr erfahren, wurde 2019 mit Ravensburg DEL2-Champion und hat fast 200 DEL-Partien auf dem Buckel.

Thomas Supis kennt die Dresdner Eislöwen noch von früher

Er könnte also die Defensive stabilisieren. Die Frage ist, wie schnell und wie fit ist der gebürtige Schwenninger? Die abgelaufene Saison konnte er bei den Towerstars verletzungsbedingt nicht zu Ende spielen. Sein Vertrag wurde nicht verlängert, ein anderer Verein fand sich bisher nicht.

„Ich freue mich riesig, in Dresden zu sein. Das waren harte acht Monate ohne Eishockey und ohne Verein. Umso glücklicher bin ich, dass es geklappt hat", so Supis.

"Ich kenne unseren Mannschaftsbetreuer Lenni noch von früher und auch das Umfeld. Das sollte es mir einfacher machen, mich schnell zu integrieren.“

Titelfoto: Lutz Hentschel

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