Eislöwen-Pleite! Dotzler ehrlich: "Zu viele Fehler und viel Platz gelassen"

Dresden/Ravensburg - "Ich muss meine Mannschaft kritisieren. Sie war im ersten Drittel nicht bereit. Wir wussten, dass Ravensburg hart kommt", wetterte Eislöwen-Coach Andreas Brockmann nach der 3:6-Pleite (1:5, 0:1, 2:0) bei den Towerstars.

Die Eislöwen sind am Sonntag wie hier Arne Uplegger (l.) böse in Ravensburg ausgerutscht. Robbie Czarnik traf zweimal im ersten Drittel für die Towerstars.
Die Eislöwen sind am Sonntag wie hier Arne Uplegger (l.) böse in Ravensburg ausgerutscht. Robbie Czarnik traf zweimal im ersten Drittel für die Towerstars.  © DeFodi Images/Roland Krivec

Der 53-Jährige war bedient. Die Gastgeber schossen in den ersten neun Minuten viermal auf den Kasten von Nick Vieregge, der den kranken Riku Helenius vertrat, und jeweils musste der 18-Jährige hinter sich greifen.

Das Drama nahm nach zwei Minuten seinen Lauf: Eislöwen-Stürmer Roope Ranta saß auf der Strafbank, da schlug Ravensburg zu. Joshua Samanski sah Robbie Czarnik, den die Dresdner Abwehr sträflichst vergessen hatte - 0:1.

Eine Minute später traf Kai Hospelt durch die Schoner Vieregges. Der Puck hoppelte gerade so über die Linie. Bitter!

Toni Ritter (4.) konnte zwar verkürzen, aber statt bissig weiter zuspielen, wurden die Hausherren zum Toreschießen eingeladen. Joshua Samanski (7.) erhöhte völlig frei auf 1:3, Czarnik (9.) legte nach.

Brockmann nahm Vieregge raus, David Miserotti-Böttcher kam. Der 19-Jährige musste in der 16. erstmals hinter sich greifen - ein Handgelenkschuss von David Zucker.

"Wir haben zu viele Fehler gemacht, den Ravensburgern viel Platz gegeben", räumte Verteidiger Alexander Dotzler ein. "Nick kann man keinen Vorwurf machen."

Eislöwen-Coach Andreas Brockmann.
Eislöwen-Coach Andreas Brockmann.  © Lutz Hentschel
Alexander Dotzler nahm sich nach dem sauschwachen ersten Drittel selbst in die Pflicht und haderte mit der Leistung.
Alexander Dotzler nahm sich nach dem sauschwachen ersten Drittel selbst in die Pflicht und haderte mit der Leistung.  © Lutz Hentschel

Der Coach kritisierte später seine Feldspieler: "Wir haben keinen Zweikampf gewonnen." Es wurde "zwar Schritt für Schritt etwas besser", aber die Gastgeber nahmen nach dem 1:6 durch John Henrion (48.) das Gas raus. Jordan Knackstedt (50.) und Ritter (59.) sorgten für den 3:6-Endstand.

Titelfoto: Lutz Hentschel

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