Eislöwen: Posse um DEL-Aufstieg! Liga lehnt Dresden ab

Dresden - Stolz und glücklich war Eislöwen-Geschäftsführer Maik Walsdorf, als er am 24. Mai verkünden konnte: "Die DEL-Bürgschaft ist gelegt, der Eingang wurde uns von DEL-Geschäftsführer Herrn Gernot Tripcke bestätigt."Am Mittwoch gab's die Schocknachricht aus Neuss!

DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke (52).
DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke (52).  © imago images/Martin Hoffmann

Um 15.48 Uhr erfuhr Walsdorf, dass die DEL die Eislöwen nicht als möglichen Aufstiegs-Kandidat für die Saison 2022/23 sieht.

Um 16 Uhr folgte die Mitteilung auf der DEL-Seite:

"Die Löwen Frankfurt und die Bietigheim Steelers haben die Antragsunterlagen für den Aufstieg zur Saison 2022/2023 bei der Ligagesellschaft ordnungsgemäß und fristgerecht eingereicht. Die Anträge zwei weiterer DEL2-Clubs sind nicht vollständig innerhalb der Frist eingegangen."

Die Eislöwen verstehen die Welt nicht. "Ich bin geschockt und entsetzt", so Walsdorf. Was fehlte?

"Das Geld war ordnungsgemäß hinterlegt. Es fehlte ein formloser Antrag, in dem wir erklären, aufsteigen zu wollen. Per E-Mail habe ich es am 18. Mai versendet. Postalisch ging er wegen eines Problems beim Versand erst am 27. Mai zu. Das ist der Knackpunkt", so der Geschäftsführer.

Eislöwen-Geschäftsführer Maik Walsdorf.
Eislöwen-Geschäftsführer Maik Walsdorf.  © Lutz Hentschel

Kann die DEL wegen dieses unbedeutenden Antrages wirklich die Eislöwen ablehnen? Zumal der richtige Antrag erst am 15. Februar 2022 gestellt werden muss. Walsdorf prüft den Gang vors Schiedsgericht.

Titelfoto: Lutz Hentschel

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