Eislöwen hadern mit ihrer Leistung und Paraden des Gäste-Keepers: "Powerplay war zu statisch"

Dresden - "Mann, macht sich Jonas Langmann lang." So stöhnten am Donnerstag wohl viele Eislöwen-Fans bei der Übertragung des Heimspiels gegen die Ravensburg Towerstars via SpradeTV. Dem Keeper hatten es die Gäste zu mit verdanken, dass die Dresdner 2:5 (0:2, 2:1, 0:2) verloren ...

Sichtlich bedient ging Nick Huard Richtung Spielerbank. Der Kanadier versucht viel mit seinem Teamkollegen.
Sichtlich bedient ging Nick Huard Richtung Spielerbank. Der Kanadier versucht viel mit seinem Teamkollegen.  © Lutz Hentschel

Der 29-Jährige war fast immer zur Stelle, als es vor ihm brenzlig wurde. Allerdings erst ab dem zweiten Drittel.

Zuvor ließen sich die Eislöwen, wie Verteidiger René Kramer gestand, zu "sehr ins eigene Drittel drücken". Die Folge: Robbie Czarnik (9.) brachte die Ravensburger per Direktschuss in Front. Als Kramer drei Gegner in Schach halten musste, kam John Henrion (16.) zum Nachschuss - 0:2.

Der Löwen-Routinier forderte für die restlichen 40 Minuten: "Raus aus dem eigenen Drittel, in deren offensiver Zone festsetzen."

Er wurde erhört. Vladislav Filin (22.) hatte gleich das Glück des Tüchtigen. Er setzte zum Bauerntrick an und der Puck ging zwischen dem kleinen Spalt Pfosten/Schoner-Unterkante von Langmann ins Ravensburger Gehäuse.

In der anschließenden Überzahl ließen die Eislöwen die Scheibe schön und schnell laufen. Huard (32.) gelang so der Ausgleich.

Hinse traf zum 2:5-Endstand aus Sicht der Dresdner Eislöwen

Eislöwen-Stürmer Nick Huard (r.) fand hier keine Lücke, um die Scheibe an Ravensburgs Goalie Jonas Langmann vorbei ins Tor zu schießen.
Eislöwen-Stürmer Nick Huard (r.) fand hier keine Lücke, um die Scheibe an Ravensburgs Goalie Jonas Langmann vorbei ins Tor zu schießen.  © Lutz Hentschel

Doch zwei Minuten später startete Olivier Hinse (34.) zum Konter. Seinen Schuss konnte Dresdens Goalie Riku Helenius parieren. Er klärte die Scheibe nach außen, aber David Zucker mit seiner Routine schaltete schnell. Im Drehen stoppte er sie, Drehschuss, Tor - 2:3.

Die Towerstars hatten mehr Biss nach der Pause. Czarnik (42.) tanzte Tom Knobloch, Kevin Lavallee und Steven Rupprich aus, legte quer auf Alexander Dosch - 2:4.

Die Eislöwen steckten nie auf. Huard hatte mehrfach gute Chancen, weil er dahin ging, wo es wehtat.

Doch Hinse (60.) traf ins leere Dresdner Tor zum 2:5-Endstand. Filins klare Worte: "Unser Powerplay war zu statisch, es ist zu einfach für den Gegner zu lesen. Daran müssen wir arbeiten."

Titelfoto: Lutz Hentschel

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