Eislöwen siegen und übergeben die Rote Laterne an Heilbronn

Dresden - Jaaaa! Die Dresdner Eislöwen sind die Rote Laterne wieder los. Nach dem 4:2-Sieg (1:0, 3:2, 0:0) nahmen die Heilbronner Falken den letzten Tabellenplatz wieder mit.

Es ging vorm Tor der Falken ordentlich zur Sache. Gleich drei Eislöwen (blau) sind in der gefährlichen Zone und versuchen die Scheibe unterzubringen.
Es ging vorm Tor der Falken ordentlich zur Sache. Gleich drei Eislöwen (blau) sind in der gefährlichen Zone und versuchen die Scheibe unterzubringen.  © Lutz Hentschel

Die Rote Laterne hing im Block der Dresdner Nordkurve. Darüber stand auf einem Plakat: Kämpfen und siegen!

Die Ansage war unmissverständlich. Die Eislöwen sollten mit einem Dreier den letzten Tabellenplatz wieder an die Falken abgeben. Und die Hausherren gaben Gas. Der Lohn folgte nach acht gespielten Minuten mit einem dreckigen Tor.

Roope Ranta war hinters Heilbronner Gehäuse marschiert. Der Finne wollte auf Jordan Knackstedt passen, aber der Puck blieb am Bein des Heilbronners Matthew Neal hängen und rutschte von da ins Tor - 1:0.

Befreiungsschlag! Die Dresdner Eislöwen besiegen Landshut
Dresdner Eislöwen Befreiungsschlag! Die Dresdner Eislöwen besiegen Landshut

Es war der erste Treffer des 32-Jährigen im Dresdner Dress. Endlich! "Hoffentlich war's der Auftakt zu mehr Treffern", meinte Ranta nach der Partie.

Doch im Mittelabschnitt drehten Marcus Götz (25.) und Bryce Gervais (27./Überzahl) die Partie. Kurz wackelten die Eislöwen.

Wenn der Puck nach dem Schuss von Justin Kirsch in den Kasten von Goalie Riku Helenius und nicht an die Querlatte gegangenen wäre, hätte es für die Dresdner böse ausgesehen.

Die Rote Laterne hing am Freitagabend in der Nordkurve, damit die Eislöwen wussten, worum es ging.
Die Rote Laterne hing am Freitagabend in der Nordkurve, damit die Eislöwen wussten, worum es ging.  © Lutz Hentschel

Dresdner Eislöwen verwandeln 1:2-Rückstand in 4:2-Sieg gegen Heilbronn

Roope Ranta (32) erzielte gegen die Heilbronner Falken endlich sein erstes Tor für die Dresdner Eislöwen.
Roope Ranta (32) erzielte gegen die Heilbronner Falken endlich sein erstes Tor für die Dresdner Eislöwen.  © Lutz Hentschel

Aber der Kapitän übernahm Verantwortung: Knackstedt (30.) glich aus, nachdem Kevin Lavallee ihn bedient hatte.

Und die vierte Überzahl konnte dann Evan Trupp (38.) zum 3:2 nutzen. Er lenkte die Scheibe nach dem Schuss von Alexander Dotzler ins Falken-Tor.

24 Sekunden vor der letzten Pausensirene zimmerte dann Lucas Flade die Scheibe aufs Heilbronner Tor. Vladislav Filin und Nick Huard nahmen dem Gästekeeper Matthias Nemec die Sicht. Der Puck knallte gegen den Pfosten, ein Falke wollte ihn rausspielen, aber Filin war schneller - 4:2.

Dresdner Eislöwen: Am heutigen Freitag zählt nur der Derbysieg!
Dresdner Eislöwen Dresdner Eislöwen: Am heutigen Freitag zählt nur der Derbysieg!

Im Schlussabschnitt wurde es 4:40 Minuten vorm Ende noch einmal brenzlig, weil Eislöwe Toni Ritter auf der Strafbank saß. Doch Helenius war immer zur Stelle.

Titelfoto: Lutz Hentschel

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