Eislöwe Knackstedt vor Saisonauftakt gegen Kaufbeuren: "Alle sind bereit!"

Dresden - Endlich geht's los. Die Dresdner Eislöwen steigen am heutigen Freitag in ihren Doppelstock-Bus und fahren zum ersten DEL2-Spiel der Saison nach Kaufbeuren. Die Vorfreude ist groß.

Eislöwen-Coach Rico Rossi hat seine Spieler auf Kaufbeuren eingestellt. Mal sehen, ob im ersten Spiel der erste Sieg eingefahren werden kann.
Eislöwen-Coach Rico Rossi hat seine Spieler auf Kaufbeuren eingestellt. Mal sehen, ob im ersten Spiel der erste Sieg eingefahren werden kann.  © Lutz Hentschel

"Wir sind froh, dass wir den Start überhaupt haben. Wir haben die Woche gut trainiert. Heute war nicht mein Lieblingstag vom Training, aber das kann passieren. Die Jungs sind heiß", meinte gestern Coach Rico Rossi. 

"Kaufbeuren hat sich sehr gut verstärkt, das wird kein leichtes Spiel." 

Der Eislöwen-Dompteur ist gewarnt, Ravensburg konnten die Bayern zweimal in der Vorbereitung bezwingen, Aufstiegskandidat Bietigheim hatten sie zuletzt am Rande einer Niederlage.

Diese Erfolgserlebnisse fehlen den Dresdnern, die wie erwartet ab sofort von Jordan Knackstedt als Kapitän angeführt werden. 

"Die Ergebnisse in der Vorbereitung kamen nicht so wie gewünscht, aber wir sind bereit loszulegen", versichert der 32-Jährige. 

"Es ist eine große Ehre für mich, der Kapitän zu sein. Ich versuche mein Bestes."

Dresdner Eislöwen wollen "sehr sorgsam" mit ihrer Gesundheit umgehen!

Jordan Knackstedt präsentierte stolz das neue Trikot und darauf prangt das "C" als Symbol für seine Kapitänsrolle.
Jordan Knackstedt präsentierte stolz das neue Trikot und darauf prangt das "C" als Symbol für seine Kapitänsrolle.  © Lutz Hentschel

Ob er und seine Team-Kollegen fürs erste Punktspiel den Schalter umlegen können, dazu meinte der Top-Stürmer: "Wenn die Saison losgeht, kommt die Sieger-Mentalität, enge Spiele auf seine Seite ziehen zu wollen. Das Team ist zusammengewachsen, alle sind bereit."

Fast! Denn Rossi stellte klar: "Der Bus wird nicht voll!" Welche Spieler fehlen werden, verriet er nicht. Mit dabei ist auf jeden Fall die Lastminute-Verpflichtung Evan Trupp.

"Wir müssen ihm Zeit geben. Er hat seit Dezember 2019 nicht mehr gespielt, aber mein erster Eindruck auf dem Eis war: Evan ist sehr schnell, sehr wendig und das wird uns sicherlich helfen."

Saisonziele will der Trainer derzeit nicht ausgeben. Auch Geschäftsführer Maik Walsdorf tut sich schwer: "Ob wir von den 52 Spielen 26 oder 30 gewinnen werden, egal, wir haben ein übergeordnetes Ziel: Wir befinden uns alle durch Corona im gleichen Boot, hängen am gleichen kurzen Strick."

Er fügte hinzu: "Müssen uns verpflichten, sehr sorgsam mit unserer Gesundheit umzugehen. Es ist viel mehr wert, wenn wir zusammenwachsen, als Fünfter oder Sechster in der aktuellen Situation zu werden."

Titelfoto: Lutz Hentschel

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