Eislöwen verlieren gegen Kassel, doch es gibt einen Sieger im Team

Kassel - Auswärts hängen die Trauben für die Dresdner Eislöwen weiterhin zu hoch. Bei den Kassel Huskies verloren sie 1:4 (1:2, 0:0, 0:2), hatten aber einen großen Sieger im Team.

Eislöwen-Goalie Nick Jordan Vieregge (l.) machte am Freitag in Kassel einen Riesenjob. Der 17-Jährige hielt wie ein Alter sein Team lange im Spiel.
Eislöwen-Goalie Nick Jordan Vieregge (l.) machte am Freitag in Kassel einen Riesenjob. Der 17-Jährige hielt wie ein Alter sein Team lange im Spiel.  © Jan-Malte Diekmann

Wenn die Routiniers wie am Freitagabend in Kassel in Form von Alexander Dotzler (Hand) und Steven Rupprich (Knie) fehlen, dann sind um so mehr die jungen Eislöwen gefragt.

Davon hat Coach Rico Rossi einige. Einer fliegt im Dezember sogar zur "U20"-WM nach Kanada: Lucas Flade. Beim Spiel gegen die Huskies sorgte aber ein 17-Jähriger für Furore. Nick Jordan Vieregge stand statt Riku Helenius zwischen den Pfosten und machte einen Riesenjob.

Gegen den Treffer zum 0:1 von Stephan Tramm (9.) hatte er allerdings keine Chance. Zuvor hielt er die Dresdner mit seinen Paraden im Spiel.

Passend dazu hatte der 18-jährige Bruno Riedl (14.) die erste gute Tor-Chance für das Rossi-Team. Die Scheibe versenkte schließlich Eislöwen-Stürmer Toni Ritter (16.) in Überzahl zum 1:1.

Eislöwen-Torwart Vieregge wird gegen die Kassel Huskies zum Star

Die Eislöwen Steve Hanusch (l.) und Nick Huard (M.) nehmen hier den Kasseler Lois Spitzner in die Zange. Am Ende gewannen die Gastgeber trotzdem.
Die Eislöwen Steve Hanusch (l.) und Nick Huard (M.) nehmen hier den Kasseler Lois Spitzner in die Zange. Am Ende gewannen die Gastgeber trotzdem.  © Matthias Lehmann

Dass die Huskies vor der Pause auf 1:2 stellten, lag nicht an Vieregge. Nach einer vergeigten Konter-Chance verloren die Eislöwen in der neutralen Zone die Scheibe. Die Gastgeber sagten danke, konterten und Corey Trivino (18.) ließ dem Dresdner Schlussmann keine Chance.

Das Mitteldrittel war ausgeglichener. Die Löwen gefährlich, aber nicht zwingend. Dafür stand ihr Keeper immer genau richtig, wie ein alter Hase.

Fünf Minuten vorm Ende tauchte Lukas Laub völlig frei vor Vieregge auf. Der Pass kam und der Kasseler schob die Scheibe ins Tor. Drei Minuten später legte er nach - 1:4.

Coach Rossi bilanzierte: "Wir haben niemals unsere defensive Ordnung gefunden. Es stand immer einer der Huskies frei."

Kassels Coach Tim Kehler hatte auch ein Lob für Vieregge übrig: "Wir haben den Eislöwen-Keeper aussehen lassen wie einen der besten der Welt. Er hat aber auch einen guten Job gemacht."

Titelfoto: Jan-Malte Diekmann

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