Eislöwen wollen in die Play-offs: Dresdner sind heiß auf Platz 8

Dresden - Die Dresdner Eislöwen haben bewiesen, dass sie aktuell so gut wie jede Mannschaft in der DEL2 besiegen können. Aber schaffen sie es auch noch in die Play-offs?

Eislöwen-Verteidiger Steve Hanusch (30, l.) muss am Freitag bissig gegen die Tölzer um Philipp Schlager zu Werke gehen.
Eislöwen-Verteidiger Steve Hanusch (30, l.) muss am Freitag bissig gegen die Tölzer um Philipp Schlager zu Werke gehen.  © imago images/Eibner

"Sieben Punkte, das ist ein Wochenende", meinte am gestrigen Donnerstag Eislöwen-Coach Andreas Brockmann (53) etwas überspitzt mit Blick auf den Rückstand auf den ersten zu erreichenden Play-off-Platz.

Auf diesem achten Tabellenrang rangiert gerade Kaufbeuren. Auf das Team trifft Dresden am Donnerstag. Zuvor warten am heutigen Freitag Bad Tölz und am Sonntag Landshut auf ihren Kontrahenten aus Elbflorenz.

Ein Sechs-Punkte-Wochenende ist für das Brockmann-Team möglich. Die Eislöwen haben gezeigt, dass sie derzeit jeden schlagen können.

"Wir konnten die letzten Tage ein bisschen regenerieren, hatten zwei Tage frei und haben zuletzt den Feinschliff für zwei schwere Spiele gemacht", erklärt Verteidiger Steve Hanusch (30).

Der Coach ergänzt: "Wir wollen sie attackieren, sehr diszipliniert spielen. In den vergangenen beiden Partien haben wir es sehr, sehr gut gemacht."

Blickt man nur auf die letzten 15, dann holten die Dresdner 25 Punkte und liegen auf Platz drei. Auch wenn Brockmann nur von Spiel zu Spiel schaut, er weiß, in den letzten 18 Duellen gibt's noch 54 Punkte zu erbeuten.

Spielen Hanusch & Co. wieder die Eislöwen-Spezialität aus?

Maik Walsdorf ist der Geschäftsführer der Dresdner Eislöwen und hofft natürlich auch noch auf deren Einzug in die Play-offs.
Maik Walsdorf ist der Geschäftsführer der Dresdner Eislöwen und hofft natürlich auch noch auf deren Einzug in die Play-offs.  © Lutz Hentschel

"Ich hoffe, dass die Jungs in der Kabine auch noch das Ziel Play-offs haben", so der Eislöwen-Geschäftsführer Maik Walsdorf.

"Dies würde auch zusätzliche Einnahmen bedeuten." Denn die Sponsoren zahlen Extra-Prämien beim Erreichen der jeweiligen Runden.

"Und klar spekuliere ich darauf, dass Mitte/Ende April Zuschauer wieder in die Halle dürfen - vielleicht 200 oder 500", so Walsdorf.

Wie man auf den letzten Drücker ins Viertelfinale kommt und ein Saison-Happy-End feiert, das ist ja mittlerweile eine Eislöwen-Spezialität.

Titelfoto: imago images/Eibner

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