Eislöwen siegen gegen Frankfurt: Walther hofft, dass nach ihm auch Brockmann verlängert

Dresden - Er ist zurückgekommen, um zu bleiben: Die Rede ist von Eislöwe Timo Walther. Der 23-Jährige hat vorm gestrigen Spitzenspiel gegen die Frankurter Löwen seinen Vertrag verlängert und einen Wunsch.

Eislöwe Johan Porsberger (r.) netzt hier zum 1:0 ein.
Eislöwe Johan Porsberger (r.) netzt hier zum 1:0 ein.  © Lutz Hentschel

Eigentlich waren es zwei vor der Partie, denn Geisterspiele sind nicht die Atmosphäre, die er und die Eislöwen lieben.

Aber beim Löwen-Duell, das die Hausherren 4:2 (1:0, 0:2, 3:0) gewannen, war's Realität. "Es wird komisch, aber wir dürfen es nicht als Ausrede nehmen", meinte Walther zuvor.

Und das taten die Eislöwen nicht. Sie wehrten sich ab der ersten Sekunde mit allen Mitteln gegen die aggressiv agierenden Gäste und hatten selbst die eine oder andere gute Chance.

Dynamo-Mittelfeldmann Julius Kade derzeit mit Startelf-Abo: "Hat nächsten Schritt gemacht"
Dynamo Dresden Dynamo-Mittelfeldmann Julius Kade derzeit mit Startelf-Abo: "Hat nächsten Schritt gemacht"

Nach einer schönen Kombination vorm Frankfurter Kasten brachte sie Johan Porsberger (18.) nicht unverdient in Front.

Constantin Vogt (29.) und Yannick Wenzel (32./in Überzahl) drehten die Partie.

Beim 1:2 stand Walther mit auf dem Eis und verließ dies mit gesenktem Kopf. Wieder ein Gegentreffer für seine Reihe, das wurmt ihn immer.

Timo Walther freut sich bei den Dresdner Eislöwen über reichlich Eiszeit

Die Frankfurter Yannick Wenzel (l.) und Kyle Sonnenburg (r.) versuchen Timo Walther am Durchmarsch zu hindern.
Die Frankfurter Yannick Wenzel (l.) und Kyle Sonnenburg (r.) versuchen Timo Walther am Durchmarsch zu hindern.  © Lutz Hentschel

Daraus will er aber lernen. In Dresden kann dies der Mann mit der Nummer 18. Zuletzt in der DEL bei Nürnberg nicht.

"Ich bekomme hier viel Eiszeit. Das ist die beste Möglichkeit, mich weiterzuentwickeln", freut sich Timo.

"Das ist der Hintergedanke, warum ich verlängert habe. In Nürnberg hatte ich zwei, drei, vier Minuten pro Partie, in Dresden 15 Minuten plus x."

Von verletzt bis überragend stark: So präsentieren sich RB Leipzigs Ex-Stürmer
RB Leipzig Von verletzt bis überragend stark: So präsentieren sich RB Leipzigs Ex-Stürmer

Und dieses Vertrauen zahlt er mit Leistung zurück. Nachdem Simon Karlsson (42.) zum 2:2 ausglich, hatte Walther die Chance auf 3:2 zu stellen.

Doch die Scheibe ging nach seinem Schuss drüber. Dafür machte es David Suvanto (53.). Kurz vorm Ende hatten die Frankfurter Überzahl, aber die Defensive stand und Yannick Drews (59.) machte den Deckel drauf.

Da war ja noch der Walther-Wunsch. "Ich würde mich freuen, wenn Coach Andreas Brockmann bleibt."

Der 54-Jährige verriet dazu: "Für mich ist der Zeitpunkt jetzt noch zu früh, aber es gab schon Vorgespräche.

Titelfoto: Lutz Hentschel

Mehr zum Thema Dresdner Eislöwen: