Auswärtsfluch der Eislöwen hält an: Dresden verliert auch das Sachsen-Derby

Weißwasser - Bittere Niederlage für die Dresdner Eislöwen: Im Sachsen-Derby bei den Lausitzer Füchsen gab's eine 2:3-Pleite (2:0, 0:2, 0:1). Coach Rico Rossi bekommt aber Rückendeckung vom Geschäftsführer.

Füchse-Stürmer Rylan Schwartz netzt hier in Unterzahl den 3:2-Siegtreffer für sein Team ein.
Füchse-Stürmer Rylan Schwartz netzt hier in Unterzahl den 3:2-Siegtreffer für sein Team ein.  © Thomas Heide

Maik Walsdorf meinte vorm Duell: "Wir haben viele Gespräche mit den Spielern geführt. Es ist klar, dass sie sich gemeinsam aus der Krise kämpfen müssen. Für Rossi gibt's kein Ultimatum."

Dazu passte das Fan-Plakat vor der Kabine: "Arsch hoch! Zusammen zur Wende. Derbysieg noch vor Jahresende!"

Im Fuchsbau sah es am Dienstagabend gut aus. Nach elf Minuten startete Steve Hanusch zum Konter - an seiner Seite Roope Ranta und Toni Ritter. Letzterer netzte im Nachsetzen ein - 1:0. Jordan Knackstedt (18.) baute die Führung aus.

"Wir sind gut gestartet. Haben uns an den Plan gehalten und dreckige Tore erzielt", so Rossi. "Im zweiten Drittel waren wir völlig von der Rolle, haben unseren Weg verlassen."

Ausgerechnet in der Überzahl fangen die Dresdner Eislöwen das 2:3

Rico Rossi konnte nicht zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft in Weißwasser sein.
Rico Rossi konnte nicht zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft in Weißwasser sein.  © Thomas Heide

Was wohl daran lag, dass Kale Kerbashian 29 Sekunden nach dem Pausentee in Überzahl verkürzte. Feodor Boiarchinov (26.) ließ die Scheibe ein zweites Mal im Dresdner Netz zappeln. Die Füchse waren tonangebend.

Im Schlussdrittel übernahmen die Löwen noch einmal das Heft des Handelns und machten Druck. Doch ausgerechnet bei Eislöwen-Überzahl angelte sich Kerbashian die Scheibe, passte auf Rylan Schwartz (55.) und der vernaschte Dresdens Keeper Riku Helenius.

"Schmerzhaft. Eine schwere Situation für die Spieler, den Trainer und das Management. Aber wir werden uns da durchkämpfen", versprach der Coach.

Am Samstag gibt's die nächste Chance auf einen Derbysieg. Da kommt Crimmitschau in den Löwenkäfig.

Titelfoto: Thomas Heide

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