Trotz Niederlage gegen Heilbronn: Eislöwen-Coach lobt Einstellung, Moral und Kampfgeist

Heilbronn - Die Rote Laterne ist wieder greifbar für die Eislöwen. In Heilbronn ließen sie drei Punkte liegen, während die direkte Konkurrenz um Platz acht punkten konnte, verloren die Dresdner 1:3 (1:0, 0:1, 0:2).

Eislöwen-Coach Andreas Brockmann machte seinen Jungs keinen Vorwurf.
Eislöwen-Coach Andreas Brockmann machte seinen Jungs keinen Vorwurf.  © imago images/Nordphoto

Dabei ging das Team von Andreas Brockmann wieder in Front.

Als Falken-Schlussmann Florian Mnich (17.) nach einem Schlagschuss die Scheibe nur prallen ließ, setzte Luca Flade nach und netzte ein.

Es war kein hochklassiges Duell, was dem Spielrhythmus, den vielen Auswärtsfahrten und den Ausfällen der Dresdner geschuldet war. Sie bissen sich aber in die Partie. Blockten die Heilbronner Schüsse, stellten die Räume zu. Das war okay.

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Spielentscheidend dürften zwei Aktion vom erfahrenen Verteidiger Thomas Supis gewesen sein. Kurz vor der ersten Pause stieß er an der blauen Linie mit einem Falken zusammen.

Der fiel, für Supis eine Schwalbe, für die Schiris nicht.

Nach der Pause nutzten die Gastgeber die Überzahl zum Ausgleich durch Yannik Valenti (22.). Als Supis in der 49. Minute die Scheibe mit dem Rücken zum Spielfeld klärte, blind rausspielte, fing sie Justin Kirsch ab.

Er passte vors Gehäuse vom stark parierenden Eislöwen-Goalie Riku Helenius. Davis Koch stand frei -1:2.

Erst eine unnötige Strafe, dann ein Fehlpass: Thomas Supis hatte an zwei Gegentoren seinen Anteil.
Erst eine unnötige Strafe, dann ein Fehlpass: Thomas Supis hatte an zwei Gegentoren seinen Anteil.  © Imago Images / G. Hubbs

Lausitzer Füchse bezwingen die Eispiraten

Goalie Riku Helenius hielt stark und die Eislöwen mit seinen Paraden im Spiel.
Goalie Riku Helenius hielt stark und die Eislöwen mit seinen Paraden im Spiel.  © Imago Images / Jan Huebner

Toni Ritter und Vladislav Filin ließen dagegen gute Chancen liegen. So musste Brockmann 63 Sekunden vorm Ende seinen Schlussmann rausnehmen.

Statt dem Ausgleich fiel durch Dylan Wruck das 1:3. Brockmann: "Im letzten Drittel haben den Fehler gemacht, aber hatten selbst drei große Chancen.

Von der Einstellung her, der Moral und dem Kampfgeist kann ich nichts sagen."

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Die Lausitzer Füchse gewannen dagegen das Derby. Nach zwei Niederlagen zwangen sie daheim die Eispiraten mit 3:1 (1:0, 2:1, 0:0) in die Knie.

Hatte Coach Christ Straube zuletzt das Überzahlspiel kritisiert, war sein Team diesmal erfolgreich. Ondrej Pozivil (11.) staubte im Powerplay ab.

Bei Füchse-Unterzahl glich zwar Mathieu Lemay (33.) aus, aber Brad Ross (38.) und Pozivil (39.) sorgten für den Dreier.

Titelfoto: imago images/Nordphoto

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