Eislöwen feiern in Kaufbeuren 3. Sieg! "Ein perfekter Start nach der Pause"

Kaufbeuren - "Das war ein perfekter Start nach der Pause", meinte Coach Andreas Brockmann nach dem 4:2-Sieg (1:0, 1:1, 2:1) seiner Dresdner Eislöwen in Kaufbeuren.

Eislöwe Tomas Andres (M.) hatte hier die Scheibe schön vors Kaufbeurener Tor gespielt, aber es war kein Dresdner zum Abstauben zur Stelle. Wenige Minuten später machte es der Stürmer selbst beim 3:1 besser.
Eislöwe Tomas Andres (M.) hatte hier die Scheibe schön vors Kaufbeurener Tor gespielt, aber es war kein Dresdner zum Abstauben zur Stelle. Wenige Minuten später machte es der Stürmer selbst beim 3:1 besser.  © Wolfgang Fehrmann

"Wir haben alle drei Spiele gewonnen. Da muss ich der Mannschaft ein Kompliment machen, sie hat einen super Job gemacht", fand der 54-Jährige anerkennende Worte.

Der Schlüssel zum Sieg im Allgäu war eine Mischung aus Geduld und Effektivität. Während die Bayern aufs Dresdner Tor viel Druck ausübten, stand die Defensive der Eislöwen sehr gut.

Die Scheibe wurde immer schnell rausgeräumt. Die Szene zum 1:0 passte dazu perfekt. Dank eines schnellen Umschaltspiels ging's per Konter aufs Kaufbeurer Gehäuse und Johan Porsberger (17.) zog einfach mal trocken ab.

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Der zweite Treffer war zum Schmunzeln. Jordan Knackstedt (33.) stand mit dem Rücken zum ESVK-Goalie Stefan Vajs an der Bande. Der Eislöwen-Kapitän spielte per Rückhand die Scheibe vors Tor.

Als Vajs zufassen wollte, griff er daneben. Vom Schoner rutschte die Scheibe in seinen Kasten - 2:0. Solche Geschenkte nahmen die Eislöwen gern an.

Sami Blomqvist (39.) verkürzte vor der Pause auf 2:1. Die Art und Weise ärgerte Brockmann. "Schon gegen Heilbronn machen wir zwei kleine Fehler und es stand nach 4:1 dann 4:3. Diesmal lassen wir zwei Leute von Kaufbeuren frei stehen. Das kann nicht sein. Dadurch wurde es ein enges Spiel."

Als der dritte Sieg nach der Länderspielpause eingetütet war, feierten die Eislöwen.
Als der dritte Sieg nach der Länderspielpause eingetütet war, feierten die Eislöwen.  © Wolfgang Fehrmann

Vier Minuten vorm Ende fing Eislöwe Vladislav Filin einen Fehlpass der Gastgeber ab, legte auf Tomas Andres und der netzte ein - 3:1. Sören Sturm (58.) machte es spannend, aber Tom Knobloch traf 30 Sekunden vorm Ende ins leere Tor zum 4:2-Endstand. "Es war ein sehr, sehr wichtiger Sieg", so der Coach versöhnt und die kleinen Fehler lassen sich noch abstellen ...

Titelfoto: Wolfgang Fehrmann

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