Eislöwen knacken Goalie Franzreb: Super-Auftritt in Bad Tölz!

Dresden - Schüsse stark geblockt, vom eigenen Kasten nahezu perfekt aufgeräumt und vorn effektiv die Chancen verwertet: Der Auftritt der Dresdner bei den Tölzer Löwen am Freitag war klasse und wurde mit dem 4:1-Erfolg (2:1, 1:0, 1:0) belohnt.

Da war wenig Platz für den Tölzer Max Frech. Steve Hanusch (l.) und Riku Helenius verteidigten das Eislöwen-Tor.
Da war wenig Platz für den Tölzer Max Frech. Steve Hanusch (l.) und Riku Helenius verteidigten das Eislöwen-Tor.  © Wolfgang Fehrmann

Die Eislöwen hatten an den Gegner schlechte Erinnerungen - zumindest an den Tölzer Goalie Max Franzreb.

Obwohl die Dresdner aus allen Lagen im Heimspiel Anfang des Monats feuerten, fing der alles bei den 42 Schüssen weg. Und auch gestern in Bayern war der Ex-Weißwasseraner eine Bank.

Jordan Knackstedt (9.) schickte Dennis Swinnen auf die Reise. Der ging allein auf Franzreb zu, kleine Körpertäuschung nach rechts. Schuss, aber die Scheibe landet an den Schonern.

Auf der Gegenseite bissen sich die Hausherren an Riku Helenius die Zähne aus. Gerade in Überzahl hatten die Tölzer Chance um Chance.

Wie man einen solchen Vorteil nutzt, demonstrierten die Dresdner danach perfekt.

Erst ließen sie die Scheibe schön laufen, dann bediente Knackstedt (16.) seinen "kleinen Bruder" Nick Huard und der netzte ein.

Eislöwen-Stürmer Elvijs Biezais (M.) netzt hier sehenswert zum 2:0 ein.
Eislöwen-Stürmer Elvijs Biezais (M.) netzt hier sehenswert zum 2:0 ein.  © Wolfgang Fehrmann

Als die nächste Strafe für die Tölzer angezeigt wurde, bediente René Kramer (20.) Vladislav Filin, Konter und Querpass auf Elvijs Biezais - 2:0.

Doch Sekunden später verkürzte Lubor Dibelka. In einem packenden Mittelabschnitt erhöhte Knackstedt (35.) für die Dresdner.

Sollten die Bayern im Schlussdrittel die Partie drehen? Die Hausherren kamen giftig und mit viel Druck aus der Kabine. Aber Helenius und seine Vorderleute verteidigten den Dresdner Kasten gut, räumten die Scheiben stark weg.

Ab und an half auch der Pfosten, egal. Und nachdem Biezais (59.) auf Huard passte, klingelte es erneut: 4:1!

Titelfoto: Wolfgang Fehrmann

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