Eislöwen legen keine DEL-Bürgschaft! Ziel bleibt aber der Aufstieg

Dresden/Weißwasser - Bei DEL2-Geschäftsführer René Rudorisch flattern sie seit Tagen ein - die Lizenzanträge für die neue Saison. Auch die Dresdner Eislöwen und die Lausitzer Füchse haben sie abgegeben und sind jetzt auf die Erteilung gespannt ...

Das Derby zwischen den Eislöwen in Blau und den Lausitzer Füchsen wird es wohl in der kommenden Saison auch geben. Die Lizenzunterlagen haben beide Clubs eingereicht.
Das Derby zwischen den Eislöwen in Blau und den Lausitzer Füchsen wird es wohl in der kommenden Saison auch geben. Die Lizenzunterlagen haben beide Clubs eingereicht.  © Lutz Hentschel

Die größte Überraschung ist, dass die Eislöwen die Unterlagen ohne die Bürgschaft von 816.000 Euro abgegeben haben, die sie bräuchten, um als Meister 2021 in die DEL aufzusteigen. 

"Das ist ein Beschluss der Gesellschafter", so Geschäftsführer Maik Walsdorf. "Wir halten am Ziel in die DEL aufzusteigen fest, aber in diesem Jahr gab es aufgrund der aktuellen Situation und anderen wirtschaftlichen Einflüssen zu viele Fragezeichen."

Sein Kollege in Weißwasser, Dirk Rohrbach, hatte ohnehin nicht vor die Bürgschaft zu legen und andere Sorgen bei den Lizenzunterlagen. Wie die Eislöwen haben die Füchse durch den Saisonabbruch "zum 30. April ein negatives Betriebsergebnis". "Und wir wissen nicht, ob die geplanten Sponsoren-Einnahmen so kommen", so Rohrbach.

Bei Letzerem ist er optimistisch, jedoch wird es spannend, wie der Liga-Boss das negative Betriebsergebnis wertet. "Wenn ein Verein die zurückliegende Saison mit einem negativen Ergebnis abgeschlossen hat, muss in der Höhe eine Bürgschaft oder Ähnliches vorliegen, um die Saison mit einer Null abzuschließen. Darauf werden wir achten", so betonte Rudorisch.

Titelfoto: Lutz Hentschel

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