Eislöwen: Schlittschuh-Tor sorgt für die Entscheidung! "Das hat der Blinde mit dem Krückstock gesehen"

Bietigheim - Die Eislöwen hielten lange dagegen. Am Ende brachten die Schiris die Bietigheim Steelers auf die Siegerstraße und die Dresdner verloren 1:4 (0:0, 1:1, 0:3).

Arne Uplegger fehlt in der Dresdner Abwehr schmerzlich.
Arne Uplegger fehlt in der Dresdner Abwehr schmerzlich.  © Lutz Hentschel

Die Löwen-Abwehr erwartete bereits Schwerstarbeit. 

Zumal Arne Uplegger weiter fehlt. Er fiel in der Vorbereitung so ungünstig aufs Eis, dass er sich den Daumen seiner linken Hand überdehnte. Mit eingegipstem Daumen verriet er: "Sechs Wochen werde ich ausfallen."

Doch seine Teamkollegen ackerten gestern. Machten die Räume schön zu, Verteidiger und Stürmer bearbeiteten gleichermaßen die Bietigheimer. 

Und so stand nach dem ersten Drittel die Null. Vorn hatten die Eislöwen wenig Chancen. Vladislav Filin die besten in der 7. und 12. Minute.

Dank der kleinlichen Pfiffe der Schiris hatten beide Teams viel Überzahl. Das Team von Rico Rossi nutzte dies als erstes. 

Vor dem Dresdner Tor von Riku Helenius herrschte gerade im Schlussdrittel Hochbetrieb. Ein irregulärer Treffer brachte die Steelers auf die Siegerstraße.
Vor dem Dresdner Tor von Riku Helenius herrschte gerade im Schlussdrittel Hochbetrieb. Ein irregulärer Treffer brachte die Steelers auf die Siegerstraße.  © imago images/Eibner

In der 26. Minute netzte Nick Huard dank guter Vorarbeit von Jordan Knackstedt zum 1:0 ein. Drei Minuten später hätten Knackstedt und Filin erhöhen können. 

Stattdessen glich bei 3:5-Unterzahl der Eislöwen Norman Hauner (35.) aus. Und C.J. Stretch (44.) markierte das 1:2.

In der 53. Minute sorgten die Hauptschiedsrichter Daniel Kannengießer und Martin Holzer für die Lachnummer der Partie. 

Sie gaben einen Treffer von Brett Breitkreuz, der extrem gut sichtbar den Puck irregulär per aktiver Schlittschuh-Kick-Bewegung im Stil eines Fußballers ins Dresdner Tor beförderte. 

Selbst der SpradeTV-Moderator von den Steelers fragte sich, als die Schiris zum Videobeweis gingen: "Warum? Das hat der Blinde mit dem Krückstock gesehen." Holzer & Co. aber nicht einmal beim Blick aufs Video. 

Tim Schüle (58.) machte mit dem dritten Powerplay-Treffer der Bietigheimer den Deckel drauf.

Titelfoto: imago images/Eibner

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