Eislöwen-Sieg in Nauheim, dann Party daheim?

Dresden - Die Dresdner Eislöwen sind in Bad Nauheim gefordert, aber bei Mike Schmitz (26) & Co. ist die Vorfreude auf das Heimspiel am Sonntag gegen Selb riesig!

Mike Schmitz (26) hat das Auge und das Händchen für einen guten Pass. Jetzt will er die Scheibe selbst öfter im Kasten des Gegners unterbringen.
Mike Schmitz (26) hat das Auge und das Händchen für einen guten Pass. Jetzt will er die Scheibe selbst öfter im Kasten des Gegners unterbringen.  © Lutz Hentschel

"Selbst wenn's nur 1000 Zuschauer sind, es wird ein großer Unterschied", glaubt der 26-Jährige. Er will liebend gern nach der Partie den 13. Heimsieg mit den Fans in der Kurve feiern, statt "im Nachgang aufs Handy zu schauen und ein, zwei Kommentare zu lesen".

Aber vorm Vergnügen steht die Arbeit in Nauheim an. Und eins kann Schmitz: arbeiten! Ob Überzahl oder Unterzahl, der Verteidiger mit der 95 steht in allen Situationen auf dem Eis.

Coach Andreas Brockmann (54) hält große Stücke auf ihn: "Es spielt solide und dies ist als Lob zu verstehen."

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Der gebürtige Krefelder verschaffte sich auch gerade anfangs der Saison auf dem Eis viel Respekt, indem er keinem Fight aus dem Weg ging.

"Aus der DEL habe ich das Selbstbewusstsein mitgenommen. Da musstest du auch mal die Ellenbogen rausholen und dich für einen Mitspieler einsetzen", so Schmitz.

Er setzt aber lieber auf seine spielerischen Qualitäten: "Situationen im Aufbauspiel lösen und vorn Chancen kreieren." Womit ist er selbst unzufrieden? Der Torausbeute! Ein Treffer ist ihm zu wenig. Daran kann Schmitz ja weiter arbeiten...

Titelfoto: Lutz Hentschel

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