Eislöwen verlieren im Finale gegen Nürnberg, aber Tomas, Janick und Co. überzeugen

Dresden - Das kleine Wunder blieb aus. Die Eislöwen verloren am Sonntag das Finale beim heimischen "So geht sächsisch"-Cup gegen die Nürnberg Ice Tigers mit 1:4 (0:1, 0:2, 1:1). Doch im neuformierten Dresdner Team gab's am Wochenende einige Gewinner.

Tomas Andres behielt selbst hier die Übersicht.
Tomas Andres behielt selbst hier die Übersicht.  © Matthias Rietschel

In den beiden Partien stachen am Wochenende drei heraus: Stürmer Tomas Andres, Verteidiger Simon Karlsson sowie Goalie Janick Schwendener.

Letzterer ließ sich gegen die Bayern nicht mal aus der Ruhe bringen, als er dreimal wegen seiner defekten Ausrüstung für wenige Minuten das Eis verlassen musste und von Kristian Hufsky ersetzt wurde.

"Das tat mir leid für ihn", meinte Schwendener. "Er hat es gut gemacht. Mir ist dies noch nie passiert." Trotzdem blieb der Schweizer ruhig, war schnell mit seinen Matten unten und zeigte beim Turnier gute Reflexe mit den Händen.

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Verteidiger Karlsson fiel durch seine Übersicht auf. Räumte die Scheiben schnell aus dem eigenen Drittel und machte es den gegnerischen Stürmern aus der DEL schwer.

Andres punktete nicht nur durch seine Tore beim 5:3-Sieg gegen Düsseldorf und gegen Nürnberg (56.). Er ist blitzschnell, stark beim Bully und arbeitete gut zurück. "Dafür haben wir ihn geholt", meinte Löwen-Coach Andreas Brockmann. "Tomas soll eine tragende Rolle spielen."

Eislöwen-Goalie Janick Schwendener nahm es mit Humor, dass er wegen defekter Ausrüstung dreimal vom Eis musste.
Eislöwen-Goalie Janick Schwendener nahm es mit Humor, dass er wegen defekter Ausrüstung dreimal vom Eis musste.  © Matthias Rietschel

"Die Chemie hat jetzt schon gepasst."

Zusammen mit Kapitän Jordan Knackstedt und Timo Walter bildet er eine Sturmreihe und die zeigte gute Ansätze. "Jordan ist Top-Spieler und Timo jung und schlau", so Andres. "Die Chemie hat jetzt schon gepasst." Den Treffer gegen die Ice Tigers hätte er gern gegen den Turniersieg getauscht.

Eine gute Nachricht gab's aus dem Lazarett. Bei Verteidiger David Suvanto, der sich gegen Düsseldorf an der Schulter verletzte, gibt's eine kleine Entwarnung. Eislöwen-Sprecher Konrad Augustin: "Es ist nicht ganz so schlimm, wie befürchtet."

Titelfoto: Matthias Rietschel

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