Eislöwen: Verteidiger Hanusch bleibt in Dresden

Dresden - Der Löwenkäfig ist wie erhofft Ende April mit 4412 Supporter-Tickets fiktiv ausverkauft. Die Dresdner Eislöwen lüften nun wie versprochen, wer hinter dem gepixelten Bild auf der Werbung für diese Aktion steckt. Steve Hanusch! Damit ist klar: Der Verteidiger bleibt und hat einen Wunsch ...

Eins der Wahrzeichen von Dresden ist die Yenitze und mit ihr im Rücken fühlt sich Steve Hanusch sichtlich wohl. Der Verteidiger genießt derzeit die Zeit mit der Familie, aber freut sich auf die neue Saison.
Eins der Wahrzeichen von Dresden ist die Yenitze und mit ihr im Rücken fühlt sich Steve Hanusch sichtlich wohl. Der Verteidiger genießt derzeit die Zeit mit der Familie, aber freut sich auf die neue Saison.  © Lutz Hentschel

"Ich möchte irgendwann in Dresden meine Karriere beenden", so "Otto". Er fühlt sich mit seiner Frau und den beiden kleinen Söhnen (fünf Monate und zwei Jahre) sehr wohl in Elbflorenz und dies als gebürtiger Weißwasseraner. "Bis zur Heimat ist es ja auch nicht weit", schmunzelt Hanusch.

Den Eislöwen gegenüber sieht er sich in der Pflicht, etwas zurückgeben zu müssen: "Der Klub hat an mich geglaubt, auch wenn's die ersten beiden Jahre in Dresden nicht so erfolgreich lief." 

In seiner vierten Spielzeit für den Zweitligisten will "Otto" deshalb da anknüpfen, wo er vergangenen aufgehört hat. "Es war die Beste in Dresden", so der 29-Jährige. 12 Tore, 20 Vorlagen können sich für einen Verteidiger sehen lassen. 

"Ich hatte das Glück, mit Alexander Dotzler einen erfahrenen Verteidiger neben mir zu haben", so Hanusch. "Da konnte ich mich offensiv einschalten und wusste, hinten brennt nix an."

Was wird die neue Saison bringen? Wann geht's überhaupt wieder los? Fragen, die sich der Defensivstratege mit Offensivqualitäten selbst stellt. "Ich hoffe, dass die Saison wie geplant beginnt. Aber derzeit kann man ja nichts sagen", so Hanusch. "Trainieren können wir momentan nicht eishockeyspezifisch, uns nur fit halten durch joggen." 

Die Kabine und die Teamkollegen fehlen ihm. Aber die Zeit mit seiner Familie genießt er dafür: "In den vergangenen Monaten war wenig Zeit, um so schöner ist es jetzt mit den Kindern."

Titelfoto: Lutz Hentschel

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