Endlich! Eislöwen gelingt mit breiter Brust der erste Sieg unter dem neuen Coach

Dresden - Endlich! Die Dresdner Eislöwen konnten im vierten Spiel unter Coach Andreas Brockmann den ersten Sieg einfahren. Die Bietigheim Steelers bezwangen sie 3:2 (1:0, 0:1, 2:1).

Endlich! Die Eislöwen hatten wieder Grund zum Jubeln. Hier wird das 1:0 durch Steven Rupprich gefeiert.
Endlich! Die Eislöwen hatten wieder Grund zum Jubeln. Hier wird das 1:0 durch Steven Rupprich gefeiert.  © Lutz Hentschel

Die Hausherren versuchten das Motto ihres Trainers Brockmann umzusetzen: Brust raus, Kopf hoch!

Selbstbewusst legten sie los und hatten Chancen. Und ausgerechnet Steven Rupprich (12.) brachte sie in Front. Der 31-Jährige ist eigentlich der Kopf der Youngster-Reihe und soll mit Joe-Richardt Kiss (20) und Louis Trattner (22) den Gegner beschäftigen.

Doch Alexander Dotzler sah "Ruppi" an der blauen Linie freistehen. Der Pass kam und der Routinier nahm den Puck nicht an, sondern zimmerte ihn als One Timer in die Maschen.

Zwei Minuten später hätte Arne Uplegger auf 2:0 erhöhen müssen, traf aber nur den Pfosten. Von dieser Qualität gab's danach wie zuletzt weitere unzählige Chancen.

Gleichzeitig drehten die Bietigheimer auf und Riley Sheen (39.) erzielte den mittlerweile verdienten Ausgleich.

Trotz Unterzahl kurz vor Schluss retten Eislöwen den Sieg gegen Bietigheim

Wahnsinn! Aus diesem spitzen Winkel zimmerte Vladislav Filin die Scheibe an Keeper Leon Doubrawa ins Netz.
Wahnsinn! Aus diesem spitzen Winkel zimmerte Vladislav Filin die Scheibe an Keeper Leon Doubrawa ins Netz.  © Lutz Hentschel

Nach der letzten Pause die Dresdner wieder am Drücker.

Evan Trupp (45.) bediente Vladislav Filin schön aus zentraler Position und die 47 der Eislöwen zimmerte aus spitzem Winkel den Puck an Keeper Leon Doubrawa ins Netz - 2:1.

Aber Brett Breitkreuz (50.) fälschte die Scheibe nach einem Schlagschuss von Max Prommersberger ab und wieder war die Partie offen.

Doch die Moral des Brockmann-Teams stimmte: 7:22 Minute vor Schluss erzielte Kapitän Jordan Knackstedt das dritte Löwen-Tor des Abends. Sollte es jetzt reichen? Dennis Swinnen (54.) traf nur das Metall.

Und trotz Unterzahl kurz vor Schluss retteten die Hausherren den Sieg.

Die Lausitzer Füchse machten es gegen Heilbronn spannend.

Nach einer 4:2-Führung konnten die Falken in Überzahl ausgleichen und so fiel die Entscheidung im Penaltyschießen. Bryce Gervais verwandelte den entscheidenden Penalty und so verloren die Füchse 4:5 (2:2, 2:2, 0:0).

Titelfoto: Lutz Hentschel

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