Erst Frust, dann Jubel: Eislöwen besiegen Bad Nauheim in der Verlängerung

Dresden - Dank des Dreier-Packs von Nick Huard gewinnen die Dresdner Eislöwen ihr Heimspiel gegen die Roten Teufel aus Bad Nauheim mit 4:3 (0:2, 2:1, 1:0) nach Verlängerung.

Eigentlich ein starker Rückhalt, aber gegen Bad Nauheim hatte Riku Helenius keinen guten Tag. Der finnische Eislöwen-Goalie ließ zu oft die Scheibe aus der Fanghand fallen.
Eigentlich ein starker Rückhalt, aber gegen Bad Nauheim hatte Riku Helenius keinen guten Tag. Der finnische Eislöwen-Goalie ließ zu oft die Scheibe aus der Fanghand fallen.  © Lutz Hentschel

Aber Jordan Knackstedt war am Freitagabend nach dem Mittelabschnitt genervt. Obwohl die Schlusssirene für die Drittelpause längst ertönt war, zimmerte der Eislöwen-Kapitän die Scheibe aufs Nauheimer Gehäuse.

Unsportlich, ja. Aber endlich zeigte er Emotionen. Diesen Part hatte bisher Alexander Dotzler inne. Der Verteidiger donnert gern die Kelle gegen die Bande, wenn er sauer nach einer Aktion war.

Gelegenheit dafür hatte er in der 16. Minute. Die Hausherren waren vorm Kasten der Roten Teufel und machten Druck, wollten das 1:0.

Stattdessen verloren sie den Puck, drei Nauheimer setzten zum Konter an. Dotzler sah sich ihnen allein gegenüber. Er warf sich aufs ein, um den Querpass von James Arniel zu verhindern - dies misslang.

Cason Hohmann netzte ein. Und Aaron Reinig (20.) stellte sogar auf 0:2, nachdem Riku Helenius die Scheibe nicht festhalten konnte.

Steven Rupprich (31.) verkürzte und Nick Huard (38.) gelang der Ausgleich. Der längst hochverdient war.

Doch zwei Sekunden vor der zweiten Pause ließ Helenius die Scheibe erneut aus der Fanghand fallen und Hohmann war zur Stelle - 2:3. Knackstedt sauer. 13 Minuten vorm Ende glich Huard aus.

Alexander Dotzler liegt auf dem Eis, weil er den Querpass verhindern wollte. Aber die Scheibe kam zu Nauheims Cason Hohmann.
Alexander Dotzler liegt auf dem Eis, weil er den Querpass verhindern wollte. Aber die Scheibe kam zu Nauheims Cason Hohmann.  © Lutz Hentschel

Trotz vieler Chancen ging's in die Verlängerung. Und dort sorgte Huard für den Siegtreffer.

Titelfoto: Lutz Hentschel

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