Erstes Play-off-Duell der Dresdner Eislöwen wird zum Krimi: Knappe Pleite nach Verlängerung!

Dresden - Der Auftakt ging daneben! Die Dresdner Eislöwen verloren ihren Heimspiel-Auftakt gegen die Heilbronner Falken nach Verlängerung mit 2:3 (1:2, 0:0, 1:0).

Die Eislöwen aufgereiht auf der Linie, ihr Blick auf den Gegner und die Choreographie der Fans gerichtet. So starteten die Dresdner am Mittwochabend in die Play-offs.
Die Eislöwen aufgereiht auf der Linie, ihr Blick auf den Gegner und die Choreographie der Fans gerichtet. So starteten die Dresdner am Mittwochabend in die Play-offs.  © Lutz Hentschel

In der Nordkurve hingen blau-weiße Banner mit "Eissportclub Dresden". 1755 Zuschauer sorgten für Stimmung. Es war angerichtet fürs erste von sieben möglichen Viertelfinal-Duellen mit den Falken.

Doch wie gestand Eislöwe Arturs Kruminsch vor der letzten Pause: "Den Anfang haben wir verschlafen. Jetzt ist es eng, umkämpft und wir sind gut im Spiel drin."

Zudem Zeitpunkt lag sein Team 1:2 hinten. Justin Kirsch (4.) war zu frei - 0:1. 20 Sekunden später schoss Heilbronns Judd Blackwater die Scheibe an die Schlittschuhe von Dresdens David Suvanto. Von da rutschten sie ins Tor. Die Stimmung auf den Rängen war im Keller.

"Im Spiel gibt es keine Freunde": Löwen wollen 1. Sieg gegen die Eisbären!
Dresdner Eislöwen "Im Spiel gibt es keine Freunde": Löwen wollen 1. Sieg gegen die Eisbären!

Doch je länger die Partie ging, desto munterer wurden Jordan Knackstedt & Co. und in Überzahl verkürzte Simon Karlsson (16.).

Julian Lautenschlager trifft in der Verlängerung für die Heilbronner Falken

Tomas Andres (l.) und die Dresdner Eislöwen mussten sich in der Verlängerung geschlagen geben.
Tomas Andres (l.) und die Dresdner Eislöwen mussten sich in der Verlängerung geschlagen geben.  © Lutz Hentschel

Es wurde giftiger - harte Checks, deutliche Worte und vereinzelte Fäuste flogen - typisch Play-offs. Was die Löwen vermissen ließen, waren viele Schüsse.

Sie versuchten spielerisch die Falken zu knacken. Doch die standen gut, störten früh, ließen wenig zu und Goalie Arno Tiefensee hielt gut.

Das erste Duell wurde zum Geduldsspiel. 9:12 Minuten vorm Ende hatten die Löwen vier Minuten Überzahl. Johan Porschberger (55.) zog erst übers Tor. Sekunden später zappelte bei seinem Nachschuss aber die Scheibe im Tor. Ausgleich. Verlängerung.

Tomas Andres erlöst Dresdner Eislöwen in der Verlängerung!
Dresdner Eislöwen Tomas Andres erlöst Dresdner Eislöwen in der Verlängerung!

Julian Lautenschlager war's, der in Überzahl für die Falken einnetzte und das erste Spiel entschied. "Wir haben keine Zeit enttäuscht zu sein. Der Schuss von war gut, wir müssen von der Strafbank wegbleiben", bilanzierte Eislöwe Philipp Kuhnekath.

Titelfoto: Lutz Hentschel

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