Ex-Stürmer Trupp hat den Krebs besiegt: Dresdner Eislöwen frisch zum EVL

Dresden - "Business as usual" hieß es Montag wieder für die Dresdner Eislöwen. Nach dem Training standen die Spieler mittags erstmal Schlange vorm Corona-Testzentrum. Dienstag geht's gesund und mental frisch für den Tabellen-Vierten zum EV Landshut zum nächsten DEL2-Spiel.

Evan Trupp (34, l.) kam in 29 Eislöwen-Spielen auf sechs Tore und 16 Vorlagen. Sein größter Sieg war jetzt, dass der 34-jährige US-Boy krebsfrei ist.
Evan Trupp (34, l.) kam in 29 Eislöwen-Spielen auf sechs Tore und 16 Vorlagen. Sein größter Sieg war jetzt, dass der 34-jährige US-Boy krebsfrei ist.  © Lutz Hentschel

Der eigentlich so gut informierte Coach Andreas Brockmann (54) hatte eine News am Wochenende leider verpasst. Der 54-Jährige freute sich aber um so mehr: "Super, sehr gut. Ich habe im Sommer viel an ihn gedacht."

Die Rede ist von Ex-Eislöwen-Stürmer Evan Trupp (34), der seit Sonnabend sagen kann: "Der Lymphdrüsenkrebs ist besiegt."

Für die nächste gute Nachricht wollen die Dresdner am Dienstag bei den Bayern sorgen. Der EVL galt vor der Saison als Geheimfavorit. Doch derzeit ist Landshut nur Elfter.

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Coach Leif Carlsson (56) musste gehen, Axel Kammerer (57) steht Dienstag als Interimstrainer hinter der Bande. Brockmann: "Ich weiß nicht, ob sie vorm Spielsystem viel ändern?" Er hat sich einige Szenen angeschaut, will aber wie gehabt "nicht zu sehr auf den Gegner schauen".

Mit der Leistung seines Teams war er zuletzt zufrieden: "Ich habe sehr viel Positives gesehen, wir haben unseren Stil gefunden." Allerdings muss er die Sturmreihen für Dienstag umbauen. Arturs Kruminsch (33) fehlt krankheitsbedingt.

Mit einem Blick zurück auf das Duell in Kassel (6:7) fordert Brockmann fürs Landshut-Spiel: "Wir müssen cleverer werden. Wir wollen zwar aggressiv spielen, aber der Check von Mike Schmitz hätte nicht sein müssen."

Zumal die Dresdner das Spiel verloren haben, weil sie am Ende zu oft in der Kühlbox Platz nahmen.

Titelfoto: Lutz Hentschel

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