Fast ausverkauft: Lausitzer Füchse feiern Derbysieg gegen die Eislöwen

Dresden - Die Fans skandierten "Derbysieger, Derbysieger, he, he". Allerdings waren es am Freitag nicht die der gastgebenden Eislöwen, sondern die der Weißwasseraner. Die grippegeschwächten Dresdner verloren 1:3 (1:1, 0:1, 0:1) gegen die Lausitzer Füchse.

Das war ein rassiges Derby. Hier kämpfen Eislöwe Maximilian Kolb (l.) und der Weißwasseraner Lane Scheidl um die Scheibe.
Das war ein rassiges Derby. Hier kämpfen Eislöwe Maximilian Kolb (l.) und der Weißwasseraner Lane Scheidl um die Scheibe.  © Thomas Heide

Und die Schlussminuten waren dramatisch. Es stand 1:2. Jannis Kälble hatte die Eislöwen in Führung geschossen (4.). Er lenkte die Scheibe nach einem Schuss von Simon Karlsson in die Maschen. Lane Scheidl (9.) und Sebastian Zauner (34.) hatten die Partie gedreht. Dresdens Coach Andreas Brockmann nahm 2:17 Minuten vorm Ende eine Auszeit und Goalie Jonas Neffin raus.

Gleich danach musste Dresdens Verteidiger David Suvanto das Laufduell mit Fuchs Hunter Garlent gewinnen. Die Scheibe ging knapp am Tor vorbei. Puh! Auf der Gegenseite drosch Jordan Knackstedt die Scheibe in die Fanghand von Goalie Kristian Hufsky.

80 Sekunden vorm Ende verfehlte der Weißwasseraner Kapitän Clarke Breitkreuz das leere Tor. Und Knackstedt traf die Brust von Hufsky. Am Ende machte Garlent 34 Sekunden vorm Ende das 1:3.

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Bitter aus Löwensicht!

Dresdner Eislöwen lassen gegen Weißwasser viele Chancen liegen

Eislöwe Tomas Andres (l.) hatte hier die Chance auf 2:1 zu stellen, scheitert aber an Füchse-Goalie Kristian Hufsky.
Eislöwe Tomas Andres (l.) hatte hier die Chance auf 2:1 zu stellen, scheitert aber an Füchse-Goalie Kristian Hufsky.  © Thomas Heide

Allerdings hatten diese während der Partie viele Chancen liegen gelassen. Tomas Andres (11.) scheiterte im Eins gegen Eins an Hufsky. Johan Porsberger (28.) und Yannick Drews (29./31.) hatten 100-prozentige Chancen.

Den Gastgebern fehlten das Glück und die Torschützen. Vladislav Filin & Co. hatte die Grippe erwischt, Brockmann konnte nur ein Miniteam aufbieten.

Ausgerechnet an einem historischen Abend. Seit dem 28. Dezember 2019 war der Löwenkäfig nicht mehr ausverkauft – am Freitag hatten erstmals wieder 4212 Zuschauer den Weg in die Halle gefunden und damit war's fast ausverkauft.

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Titelfoto: Thomas Heide

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