Fünf Spiele in neun Tagen: Eislöwen steht knackiger Spielplan bevor

Dresden - Am Freitag daheim gegen Bad Nauheim, Sonntag in Kassel, Dienstag kommt Bayreuth und am Donnerstag Ravensburg, am Samstag darauf geht's nach Bietigheim - die Dresdner Eislöwen starten ins gute letzte Drittel der DEL2-Hauptrunde mit einem neuen, extrem knackigen Spielplan.

Nach zwei Heimpleiten in Folge wollen die Eislöwenam Freitag die Nauheimer vom eigenen Tor fern halten und mal wieder siegen.
Nach zwei Heimpleiten in Folge wollen die Eislöwenam Freitag die Nauheimer vom eigenen Tor fern halten und mal wieder siegen.  © Lutz Hentschel

"Allein in den nächsten neun Tagen haben wir fünf Spiele - mit Reisen und allem. Das ist sehr, sehr anstrengend", weiß Dresdens Coach Andreas Brockmann (53).

"Fakt ist, eine Trainingssteuerung gibt es da nicht mehr. Nach den Partien können die Jungs nur noch bissel laufen oder Rad fahren, um die Frische reinzubringen. Aber ich hätte es als Spieler geliebt", so der 53-Jährige.

Das Brockmann-System verlangte in erster Linie, dass die Cracks mental fit in die Partien gehen. Unter Ex-Coach Rico Rossi sollten die Verteidiger wie Arne Uplegger (23) den Gegenspieler an der Bande "nur" festzumachen.

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Nun gilt es, im Eins-gegen-eins die Scheibe zu erbeuten. "Du musst jetzt mehr auf der Hut sein und brauchst einen frischeren Kopf, wenn du in den Zweikampf gehst'", erklärt der 23-Jährige.

Somit fallen Trainingseinheiten bis zum Ende der Hauptrunde faktisch aus. Stattdessen kümmern sich die Spieler verstärkt um ihre Regeneration: "Ich mache viele Eisbäder, habe daheim eine Massage-Pistole, um die Hüfte und die Beine locker zu halten. Und gut essen ist wichtig, damit Energie in den Körper kommt."

Während der DEL2-Partien müssen jetzt Co-Trainer Petteri Kilpivaara (35, l.) und Chef-Trainer Andreas Brockmann (53) ihren Spielern die Fehler und die positiven Dinge aufzeigen. Trainingseinheiten gibt's kaum noch.
Während der DEL2-Partien müssen jetzt Co-Trainer Petteri Kilpivaara (35, l.) und Chef-Trainer Andreas Brockmann (53) ihren Spielern die Fehler und die positiven Dinge aufzeigen. Trainingseinheiten gibt's kaum noch.  © Lutz Hentschel

Denn was die Eislöwen jetzt nicht brauchen, sind Verletzte. "Und dies kommt meist durch Müdigkeit", so Brockmann.

Titelfoto: Lutz Hentschel

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