Jordan Knackstedt meldet sich bei den Dresdner Eislöwen zurück

Dresden - Jordan Knackstedt hat gewartet und gewartet, aber "der Anruf kam nicht". Da sich der NHL-Club Edmonton Oilers partout "nicht gemeldet hat", dürfen sich die Eislöwen-Fans nun doch auf eine neue DEL2-Saison mit dem Top-Stürmer freuen.

Den neuen weiß-blauen Helm hatte am Montag Jordan Knackstedt auf. Ob er bald den Hut im Team aufhaben wird, zeigen die nächsten Wochen.
Den neuen weiß-blauen Helm hatte am Montag Jordan Knackstedt auf. Ob er bald den Hut im Team aufhaben wird, zeigen die nächsten Wochen.  © Lutz Hentschel

Mit einem zwinkernden Auge hat der 31-Jährige am Montag sein Dresden-Comeback begründet und ergänzt: "Ich bin froh, wieder hier zu sein." 

Und auch wenn das Team von Coach Rico Rossi seine erste Wahl in der DEL2 war, es ist ein offenes Geheimnis, dass er in die DEL wollte. 

Aber die Angebote waren wohl nicht so lukrativ oder gar spärlich. Vielsagend meinte Knackstedt: "Die Corona-Pandemie spielte schon eine Rolle."

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Egal, seit Sonnabend ist er in Elb-Florenz und gestern stand auf dem Eis beim ersten offiziellen Training der Eislöwen

Coach Rossi war "extrem happy". Ist seine Nummer neun doch ein wichtiger Baustein. 

"Jordan ist der beste Spieler in der Liga. Ich will jetzt aber von ihm die andere Seite sehen - seine Führungsqualität. Viele Leute glauben, Jordan ist nur ein Torjäger. Sie verstehen nicht, was er für einen Biss hat, zu gewinnen." 


Diesen Geist will der Trainer in die Mannschaft bringen. Für die Team-Kollegen dürfte wichtig sein, dass auch der Stars nach harten Verhandlungen mit dem sportlichen Berater Marco Stichnoth deutliche finanzielle Abstiche gemacht habe.

Titelfoto: Lutz Hentschel

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