Keine Kostenexplosion! Eislöwen haben Glück bei Hallenmiete

Dresden - Neun Spiele, fünf Siege, zuletzt drei in Folge: Sportlich haben die Dresdner Eislöwen an Stabilität gewonnen und auch wirtschaftlich gibt es gute Nachrichten in Zeiten explodierender Energiepreise!

Das Eistraining und die DEL2-Spiele treiben die Kosten bei den Eislöwen trotz explodierender Energiekosten nicht in die Höhe.
Das Eistraining und die DEL2-Spiele treiben die Kosten bei den Eislöwen trotz explodierender Energiekosten nicht in die Höhe.  © Eric Münch

Die gestiegenen Energiekosten für die Eisfläche werden den Dresdner Eislöwen nicht in Rechnung gestellt.

Auf TAG24-Nachfrage, ob dem DEL2-Verein extreme Kostensteigerungen drohen, antwortete der zuständige städtische Eigenbetrieb Sport:

"Die angesprochene energieaufwendige Eisfläche ist Inhalt des Pachtvertrages mit den Eislöwen für die Nutzung der Eisflächen und der Arena für den Trainings- und Spielbetrieb der DEL2 Mannschaft. Dieser endet am 30.04.2024. Es ist aktuell davon auszugehen, dass innerhalb dieses Zeitraums keine Anpassung des Pachtzinses erfolgt."

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Das Problem der Stadt ist: In der Sportförderrichtlinie von 2017 wurde geregelt, was eine Stunde Eiszeit im Löwenkäfig kostet. Das sind für die Eislöwen 270 Euro. Um die gestiegenen Energiekosten umlegen zu können, müsste der Stadtrat die Sportförderrichtlinie für die Vereine ändern.

Eislöwen müssen höhere Energiekosten nicht mittragen

Geschäftsführer Maik Walsdorf hat einen langfristigen Mietvertrag mit der Stadt und damit Planungssicherheit.
Geschäftsführer Maik Walsdorf hat einen langfristigen Mietvertrag mit der Stadt und damit Planungssicherheit.  © Eric Münch

Was die Stadt umlegt, sind die höheren Energiekosten für die Geschäftsstelle und in der Mannschaftskabine.

"Die sind mit entsprechenden Zählern ausgestattet. Die Betriebskosten werden entsprechend den angefallenen Mengen zu den aktuellen Energiepreisen abgerechnet", erklärt der Eigenbetrieb.

Eine moderate Mieterhöhung im fünfstelligen Bereich hat Eislöwen-Geschäftsführer Maik Walsdorf zudem in den Verhandlungen für den bis Mai 2024 laufenden Vertrag akzeptieren müssen.

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Es könnte sich aber trotzdem auszahlen, dass die DEL im Rahmen "des Lizenz-Antrages, um als möglicher Meister aufsteigen zu können, gefordert hat, dass wir einen Mietvertrag für die Halle in der Saison 2023/24 haben".

Titelfoto: Eric Münch

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