Konkurrenzkampf entfacht: Fern ist der 9. Eislöwen-Verteidiger

Dresden - Was kann der neue Eislöwen-Kader für die im Oktober startende DEL2-Saison bringen? Am Montag überraschten die Dresdner mit einer weiteren Verpflichtung.

Leon Fern (l.) schiebt hier den Puck hinterrücks am Erfurter vorbei vors Tor. Er gehörte in der Oberliga zu den drei punktbesten Verteidigern.
Leon Fern (l.) schiebt hier den Puck hinterrücks am Erfurter vorbei vors Tor. Er gehörte in der Oberliga zu den drei punktbesten Verteidigern.  © Imago Images / Holger John

Leon Fern soll künftig helfen, die Abwehrreihen zu schließen.

Der 24-Jährige kommt wieder aus der Oberliga - diesmal aus Halle. Er ist etatmäßig der neunte (!) Verteidiger. Es gab Zeiten in Elbflorenz, da standen vor der Saison nur vier Top-Defensivspezialisten unter Vertrag. Lautet das Motto: Masse statt Klasse?

Sportdirektor Matthias Roos wollte einen neuen Weg gehen und den Kampf um die Stammplätze befeuern: "Der Konkurrenzkampf in unserer Defensivabteilung ist groß und wir dürfen gespannt sein, wer sich in der Vorbereitung in die beste Ausgangsposition für den Meisterschafts-Auftakt bringen wird."

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Wer es nicht packt, der darf zum Oberliga-Partner oder sitzt auf der Tribüne.

Für Fern ist es der zweite Versuch in der DEL2 durchzustarten.

Bei den Lausitzer Füchsen (2019/20) kam er auf fünf Partien, konnte sich nicht wirklich durchsetzen und ging nach Hamburg in die Oberliga zurück.

"Ich freue mich, dass die Eislöwen mir die Chance geben, mich in der DEL2 zu zeigen. Ich werde in jedem Training Vollgas geben, will jeden Tag besser werden und werde mir meine Eiszeit verdienen", so der gebürtige Velberter, der im Nachwuchs der Düsseldorfer EG das Einmaleins gelernt hat.

Titelfoto: Imago Images / Holger John

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