Pleite gegen Bad Tölz! Eislöwen beißen sich an Franzreb die Zähne aus

Dresden - Die Zahl der Zuschauer im Dresdner Löwenkäfig wächst! Zwar nur in Form von Pappaufstellern, aber so sah am Dienstagabend die Nordkurve beim Heimspiel der Eislöwen gegen den EC Bad Tölz zumindest gefüllter aus und die "Fans" sahen auch ein sehenswertes, enges Spiel, dass die Hausherren mit 0:1 (0:0, 0:1, 0:0) verloren.

Mario Lamoureux traf bei seiner Rückkehr gegen Dresden.
Mario Lamoureux traf bei seiner Rückkehr gegen Dresden.  © Thomas Heide

Die Papp-Bildchen passten zum Abend des Scheins! Denn obwohl die Gäste nicht mal drei Reihen komplett hatten und scheinbar unterlegen waren, agierten sie bissig, hatten starke Angriffe und einen Top-Goalie mit Max Franzreb.

Zudem fiel der Ex-Eislöwe Mario Lamoureux immer wieder auf. Hieß es im Sommer noch von Dresdens sportlichem Berater Marco Stichnoth, dass der US-Boy mit den Nachwirkungen einer Gehirnerschütterung länger zu kämpfen hat und dafür Unterstützung von den Eislöwen bekommt, trumpft er im Tölzer Dress jetzt auf.

In der 26. Minute machte er seinen 16. Punkt im 12. Spiel für die Bayern. Dabei tanzte Lamoureux seinen Ex-Kollegen Arne Uplegger aus und netzte ein.

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Die Eislöwen hatten durch Evan Trupp und Jordan Knackstedt die besten Chancen, scheiterten aber an Franzreb. Der sich nur in der 17. Minute einen kurzen Patzer leistete, als er die Scheibe auf seine Kelle legen wollte, um sie festzumachen. Sie rutschte aber vorbei - Trapp kam zu spät.

In der 42. traf "Knacki" nur den Pfosten. Trotz guter Chancen biss sich sein Team die Zähne am Keeper aus.

Eislöwen-Kapitän Jordan Knackstedt (l.) scheitert hier am Tölzer Goalie Max Franzreb.
Eislöwen-Kapitän Jordan Knackstedt (l.) scheitert hier am Tölzer Goalie Max Franzreb.  © Lutz Hentschel

Während es für die Tölzer sportlich super läuft, der Top-Kader nicht billig sein dürfte, trügt der Schein. Wirtschaftlich ziehen dunkle Wolken auf. Hauptsponsor "Wee" schuldet dem Zweitligisten laut Süddeutscher Zeitung mehr als 450.000 Euro.

Titelfoto: Lutz Hentschel

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