Tomas Andres erlöst Dresdner Eislöwen in der Verlängerung!

Dresden - Coach Andreas Brockmann hatte es prophezeit. Der 2:1-Heimsieg (0:0, 0:1, 1:0) seiner Dresdner Eislöwen gegen die Heilbronner Falken war "Schwerstarbeit".

Eislöwe Tom Knobloch (l.) versuchte die Scheibe an Falken-Goalie Florian Mnich vorbeizuspielen.
Eislöwe Tom Knobloch (l.) versuchte die Scheibe an Falken-Goalie Florian Mnich vorbeizuspielen.  © Thomas Heide

Das Offensivspiel der Hausherren war wieder nichts für schwache Nerven.

Im ersten Drittel ließ Tomas Andres (18.) eine Top-Chance liegen. Mutterseelenallein stand er vor Falken-Goalie Florian Mnich, bekam die Scheibe aber nicht unter.

Teamkollege Nicklas Postel brachte es zur Pause auf den Punkt: "Der erste Pass ist gut, aber dann ist es zu wenig. Wir müssen unseren Speed nutzen, uns ohne Scheibe besser in die freien Räume bewegen."

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Aus der Pause kamen die Gäste aber besser und da verhinderte Janick Schwendener (22.) eine super Chance von Justin Kirsch.

Der Eislöwen-Goalie parierte erst in seiner rechten Recke einen Schusss, die Scheibe sprang Kirsch vor die Kelle, der zog ab. Mit einem Hechtsprung flog Schwendener nach links und bewahrte die Löwen vor einem Rückstand.

Nach ungenutzten Dresdner Chancen - u.a. Vladislav Filin, Tom Knobloch und Johan Porsberger (30.) - sorgte Kenney Morrison (31.) für die Falken-Führung. Arne Uplegger (40.) traf das Gestänge, ehe David Suvanto (48.) der Ausgleich gelang. Verlängerung.

In der machte Andres alles richtig und den Deckel zum 2:1-Sieg drauf.

Titelfoto: Thomas Heide

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