Trotz Chancenplus für Eislöwen: Wieder kein Sieg unter Trainer Brockmann

Dresden - Aller guten Dinge sind nicht immer drei! Auch im dritten Spiel unter Coach Andreas Brockmann konnten die Dresdner Eislöwen nicht gewinnen. Daheim verloren sie gegen die Freiburger Wölfe mit 1:5 (0:1, 0:1, 1:3).

Dresdens Goalie Nick Vieregge sicherte hier die Scheibe mit der Fanghand. Bis auf einen Fehler machte er ein gutes Spiel.
Dresdens Goalie Nick Vieregge sicherte hier die Scheibe mit der Fanghand. Bis auf einen Fehler machte er ein gutes Spiel.  © Lutz Hentschel

Die Uhr im Löwenkäfig zeigte 20:53 Uhr an. Die Sirene für die zweite Pause war gerade ertönt.

Während Kapitän Jordan Knackstedt & Co. mit teils gesenkten Köpfen Richtung Kabine liefen, saß Vladislav Filin auf der Bank und pumpte nach Luft.

Die Szene war sinnbildlich. Die Minuten zuvor versuchte das Brockmann-Team, mit der Brechstange die Partie auf ihre Seite zu ziehen.

28 zu 9 Torschüsse für die Eislöwen sagten alles. Aus allen Lagen flog die Scheibe auf den Kasten von Freiburgs Schlussmann Enrico Salvarani.

Der feierte sein Debüt, weil die etatmäßige Nr. 1 Benjamin Meisner nach sechs gespielten Minuten von Filin umgerannt wurde und nicht weiter spielen konnte.

Die vermeintliche Chance für die Hausherren, dem Ersatzmann die Hütte voll zu hauen.

Doch Salvarani war immer auf dem Posten oder einer seiner Vorderleute bekam die Kelle dazwischen. So wie in der 17. Minute, als Knackstedt bei Eislöwen-Unterzahl hinterm Gästetor stand und die Scheibe auf Nick Huard servieren wollte. Cam Spiro fuhr im letzten Moment die Kelle aus.

Eislöwen-Coach Andreas Brockmann wurde mehrfach laut auf der Bank.
Eislöwen-Coach Andreas Brockmann wurde mehrfach laut auf der Bank.  © Lutz Hentschel

Eislöwen drückten im Schlussdrittel, Fehlpass besiegelt die Niederlage

Und so stand es vorm Schlussdrittel 0:2, weil Freiburgs Simon Danner (11.) erst frei zum Schuss kam und der sonst so starke Nick Vieregge gegen Luca Trinkberger (31.) patzte.

Es galt für die letzten 20 Minuten somit das, was Steve Hanusch bereits vorm ersten Gang in die Kabine sagte: "Wir müssen uns durchkämpfen, dreckige Tore schießen. Jeder muss den Arsch zusammenkneifen."

Die Hausherren drückten im Schlussdrittel, dann ein Fehlpass im Drittel der Freiburger. Jordan George (48.) schnappte sich die Scheibe, zog ab und die Wölfe hatten ihr drittes Tor des Abends. Marc Wittfoth (52.) stellte auf 0:4.

Chad Bassen traf drei Minuten vor Schluss ins leere Tor. Sieben Sekunden vor Schluss geschah das scheinbar unmögliche: Thomas Supis brachte die Scheibe im Freiburger Tor unter - 1:5!

Dagegen drehten die Lausitzer Füchse in Ravensburg ein 0:2 - durch die Tore von Sebastian Streu (26.), Rylan Schwartz (28./46.) und Fabian Dietz (35.). John Henrion (51.) verkürzte zwar auf 4:3, aber Tomas Andres (60.) machte den 5:3-Sieg (0:2, 3:0, 2:1) klar.

Titelfoto: Lutz Hentschel

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