Trotz weniger Geld: Nick Huard bleibt und Dresdner Eislöwen planen Heim-Turnier!

Dresden - "Neuer Gesellschafter Nick Huard", dies war als Betreffzeile der am gestrigen Freitag versendeten Eislöwen-Mitteilung zu lesen. Steigt der Kanadier jetzt etwa bei den Dresdnern ein? Nein! Der Publikumsliebling bleibt aber eine weitere Saison...

Nick Huard bleibt. Der Stürmer geht damit in seine vierte Saison bei den Eislöwen.
Nick Huard bleibt. Der Stürmer geht damit in seine vierte Saison bei den Eislöwen.  © Lutz Hentschel

Leger in einem Pullover grüßte der Stürmer gestern aus Kanada und erklärte, dass er zurzeit Golf spielt, sich mit Heimtraining fit hält und auf die neue Saison freut. 

Laut dem sportlichen Berater der Eislöwen, Marco Stichnoth, war der 29-Jährige bereit, auf Geld zu verzichten und habe für Dresden deutliche bessere Angebote ausgeschlagen. 

Spieler wie ihn, die sich "zu 100 Prozent mit dem Standort identifizieren" wollen suchen die Eislöwen.

Stichnoth: "Was wir noch brauchen, sind Mittelstürmer." Huard hat dies zwar bei den Dresdnern gespielt, aber er ist auch auf den Flügeln daheim. 

Ein Blick in den Kaderbaum zeigt, dass die ersten beiden Reihen derzeit frei sind - eine der sechs Positionen hat Nick nun gefüllt.

Jordan Knackstedt noch zu teuer für die Dresdner Eislöwen

Marco Stichnoth ist weiter auf der Suche nach Mittelfeldstürmern.
Marco Stichnoth ist weiter auf der Suche nach Mittelfeldstürmern.  © Lutz Hentschel

Stellt sich die Frage: Wie sieht es mit seinem Sturmpartner Jordan Knackstedt aus? Stichnoth: "Wir sind weiterhin in Gesprächen. Aber er ist derzeit noch sehr weit von unserer Gehaltsobergrenze entfernt." 

Heißt, wenn der Top-Stürmer sich finanziell nicht bewegt, wird es kein Wiedersehen in der Kabine geben.

Die Dresdner wollen nicht nur wegen Corona am Etat für den Kader sparen. Vielmehr haben sie "die Gehaltsstruktur bereinigt". 

Soll heißen, die Unterschiede in der Vergütung sind nicht mehr so groß, die Hoffnung dahinter ist, dass die Mannschaft stärker als Team agiert. 

Saisonstart am 2. Oktober: Vorbereitungen ab Ende August

Jordan Knackstedt (M.) ist einer der gefährlichsten Stürmer in der DEL2 und deshalb kennt er seinen Marktwert.
Jordan Knackstedt (M.) ist einer der gefährlichsten Stürmer in der DEL2 und deshalb kennt er seinen Marktwert.  © Eric Münch

Dadurch, dass die Saison jetzt am 2. Oktober starten soll, beginnt die Vorbereitung wohl um den 20. August. Coach Rico Rossi fliegt trotzdem am 29. Juli von Toronto los. 

"Vier Wochen vorm Saisonstart wird es dann das Heim-Turnier geben", so Stichnoth. Geplant ist es mit Zuschauern.

Titelfoto: dpa/Sebastian Kahnert, Lutz Hentschel

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