Was ist bei den Eislöwen los? Präsident Micksch wirft hin

Dresden - Brodelt es hinter den Kulissen der Dresdner Eislöwen? Erst der überraschende Verzicht darauf, die 816.000 Euro als Bürgschaft im Falle einer DEL2-Meisterschaft und dem damit verbundenen Aufstieg in die DEL zu legen. Jetzt hat Peter Micksch als Präsident des ESC Dresden und somit Hauptgesellschafter des Zweitligisten das Handtuch geworfen!

Mit ihnen versuchte Micksch einen neuen Weg einzuschlagen (v.l.): Maik Walsdorf, Thomas Barth und Jochen Molling.
Mit ihnen versuchte Micksch einen neuen Weg einzuschlagen (v.l.): Maik Walsdorf, Thomas Barth und Jochen Molling.  © Lutz Hentschel

Wie der ESC Dresden am Mittwoch mitteilte, ist Micksch zum 1. Juni zurückgetreten. 

"Wir nehmen die Entscheidung von Dr. Peter Micksch mit Bedauern zur Kenntnis. Er war in der zurückliegenden Dekade der zuverlässige Mann an der Spitze des Eissportclub", so Vize-Präsident Lutz Leuthold.

Gerüchte über einen derartigen Schritt gab es schon länger. 

Der Unternehmer hatte seit zehn Jahren das Amt inne und unterstützte den Nachwuchsverein sowie die Profis finanziell wie es nur ging. 

Vor zwei Jahren versuchte er den Zweitligisten auf einen neuen Weg zu führen. 

Machte seinen "Ziehsohn" Thomas Barth vom Geschäftsführer des ESCD zum Sport-Geschäftsführer der Eislöwen, Nachwuchs-Trainer Jochen Molling wurde ChefcoaMit ihnen versuchte Micksch einen neuen Weg einzuschlagen (v.l.): Maik Walsdorf, Thomas Barth und Jochen Molling.ch und Maik Walsdorf kaufmännischer Geschäftsführer. 

Mit ihnen versuchte Micksch einen neuen Weg einzuschlagen (v.l.): Maik Walsdorf, Thomas Barth und Jochen Molling.
Mit ihnen versuchte Micksch einen neuen Weg einzuschlagen (v.l.): Maik Walsdorf, Thomas Barth und Jochen Molling.  © Lutz Hentschel

Übrig blieb nur Letzterer, alle anderen mussten wegen fehlendem Erfolg gehen.

Gerade mit Barths Entlassung im Herbst 2019 war Micksch nie wirklich einverstanden. Gesellschafter und Sponsor Marian Ziburske soll auch fast im Alleingang entschieden haben, dass Marco Stichnoth neuer Sportlicher Berater wird.

TAG24 wollte mit Micksch über dessen Beweggründe sprechen, aber er sagte nur: "Ich möchte über meine persönlichen Gründe nicht sprechen.

Titelfoto: Lutz Hentschel

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