Corona macht es möglich: Formel 1 zurück am Nürburgring!

Nürburg - Sie ist endlich wieder in der Eifel: die Formel 1! Nach sieben langen Jahren findet wieder ein Rennwochenende der Königsklasse am Nürburgring statt.

Die Formel 1 kommt zurück in die Eifel.
Die Formel 1 kommt zurück in die Eifel.  © picture alliance / dp

Am Wochenende vom 9. bis 11. Oktober heulen die Motoren der PS-Monster in der Eifel. 

Die Piloten um Sebastian Vettel, welcher das bislang letzte Rennen vor Ort im Red Bull für sich entscheiden konnte, und Weltmeister Lewis Hamilton gastieren nach siebenjähriger Abstinenz wieder auf der Nordschleife.

Doch wie kommt es zum großen Comeback? Corona hat hierbei einen entscheidenden Einfluss.

Weil es wohl möglich sein wird, dass Zuschauer auf den Traversen der Strecke Platz nehmen dürfen, bekamen die Betreiber den Zuschlag.

In den letzten Jahren nach der Insolvenz der ursprünglichen Betreiber und dem damit verbundenen Eigentümerwechsel gab es außer ein paar Veranstaltungen und Testfahrten viel Stille.

Im Herbst 2020 sind der Motorenlärm und der Formel-1-Zirkus also zurück.

Formel 1: Rennzirkus erstmals in Portimao, auch Imola mit Comeback

Lewis Hamilton und Sebastian Vettel werden im Oktober wieder am Nürburgring fahren.
Lewis Hamilton und Sebastian Vettel werden im Oktober wieder am Nürburgring fahren.  © Paul Chiasson/The Canadian Press/AP/dpa

Bis zu 30.000 Fans könnten beim Rennspektakel dabei sein, meldet unter anderem "ntv".

Darüber hinaus ist der Nürburgring wohl auch Nutznießer der strengen Corona-Verordnungen in Baden-Württemberg.

Hockenheim-Geschäftsführer Jorn Teske zerstörte die Träume vieler Fans: "Mit den Verordnungen in Baden-Württemberg ist das nicht machbar". Daran gab und gibt es wohl auch nichts zu rütteln.

Der Rennkalender ist aber auch weiterhin deutlich verändert. Beispielsweise entfallen die Großen Preise von Brasilien, der USA oder auch Mexiko. 

Dafür kehrt die Formel 1 unter wieder in die historische Strecke von Imola zurück. 

Vom 31. Oktober bis 21. November wird nämlich in Emilia Romagna in Italien gefahren.

Ein dritter Europa-Termin steht auch schon in den Startlöchern: Eine Woche vor Imola soll das portugiesische Portimao Austragungsort eines F1-Rennens werden. 

Titelfoto: Paul Chiasson/The Canadian Press/AP/dpa ; picture alliance / dp

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