Formel 1: Erst Panne, dann Feuerwehrmann - Vettel bleibt liegen und löscht sein Auto selbst

Zandvoort - Mit einem Motorschaden im ersten Training hat Sebastian Vettel (34) einen denkbar schlechten Start in das Renn-Wochenende in Zandvoort erwischt.

Sebastian Vettel (34) in seinem Rennboliden von Aston Martin. In das Formel-1-Wochenende startete er denkbar unglücklich.
Sebastian Vettel (34) in seinem Rennboliden von Aston Martin. In das Formel-1-Wochenende startete er denkbar unglücklich.  © Hasan Bratic/dpa

Nach einer Viertelstunde rollte der 34-Jährige am Freitag mit seinem Aston Martin hinter der Tarzan-Kurve der niederländischen Rennstrecke aus.

Vettel versuchte umgehend selbst, den aufkommenden Brand in seinem Mercedes-Triebwerk zu löschen.

Doch zunächst hatte der Hesse Mühe, weil offenkundig der von einem Streckenposten gereichte Feuerlöscher nicht richtig funktionierte.

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Die erste Übungseinheit auf dem Kurs in den Nordsee-Dünen wurde wegen des Zwischenfalls und der notwendigen Reinigungsarbeiten auf der Strecke unterbrochen. Minutenlang verharrte Vettel neben seinem Auto, ehe er sich zur Garage seines Teams zurückfahren ließ.

Offen war zunächst, ob der viermalige Weltmeister wegen des wohl notwendigen Motorwechsels mit einer Startplatzstrafe für das Rennen rechnen muss.

Sebastian Vettel griff nach seiner Formel-1-Panne selbst zum Feuerlöscher

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Vettels Zwangspause machte auch den anderen Fahrern einen Strich durch die Rechnung.
Vettels Zwangspause machte auch den anderen Fahrern einen Strich durch die Rechnung.  © Kenzo Tribouillard/Pool AFP/AP/dpa

Die Formel 1 fährt nach 36 Jahren Pause zum ersten Mal wieder in Zandvoort. Für die Teams und Piloten ist es deshalb wichtig, im Training möglichst viele Daten und Erfahrungen auf der Strecke zu sammeln.

Die 27-minütige Zwangspause wegen Vettels Panne war daher auch für die Konkurrenz ungünstig.

Als die Strecke noch einmal für rund neun Minuten freigegeben wurde, setzte Lewis Hamilton (36) im Mercedes die Bestzeit. Der WM-Führende war 0,097 Sekunden schneller als sein Titelrivale Max Verstappen (23) im Red Bull, dem zehntausende Oranje-Fans von den Tribünen zujubelten. Rang drei belegte Carlos Sainz im Ferrari.

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Für Mick Schumacher (22) reichte es im Haas nur zu Platz 18.

Titelfoto: Hasan Bratic/dpa, Kenzo Tribouillard/Pool AFP/AP/dpa

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