Formel 1: Spektakulärer Unfall der WM-Führenden, überraschender Sieger

Monza - Nach einem spektakulären Unfall der beiden WM-Rivalen Max Verstappen und Lewis Hamilton hat Daniel Ricciardo den Formel-1-Klassiker in Monza gewonnen. Der 32 Jahre alte Australier verwies am Sonntag beim Großen Preis von Italien seinen Teamkollegen Lando Norris auf den zweiten Platz.

Max Verstappen und Lewis Hamilton (links) kollidierten mit ihren Rennwagen und kamen von der Strecke ab.
Max Verstappen und Lewis Hamilton (links) kollidierten mit ihren Rennwagen und kamen von der Strecke ab.  © Luca Bruno/AP/dpa

McLaren mit dem deutschen Teamchef Andreas Seidl feierte damit einen völlig überraschenden Doppelerfolg und den ersten Grand-Prix-Sieg des Traditionsrennstalls seit dem Triumph von Jenson Button im November 2012 in Brasilien.

Auf Rang drei fuhr am Sonntag der von ganz hinten gestartete Valtteri Bottas im Mercedes, der noch von einer Strafe gegen den mexikanischen Red-Bull-Piloten Sergio Perez profitierte.

Sebastian Vettel kam im Aston Martin nicht über Platz zwölf hinaus, Mick Schumacher belegte im Haas Rang 15.

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Die entscheidende Szene des Rennens ereignete sich in der 26. Runde, als Hamilton im Mercedes und Verstappen im Red Bull kollidierten und im Kiesbett mit ihren ineinander verkeilten Autos stecken blieben.

Im Klassement führt somit Verstappen weiter vor Titelverteidiger und Siebenfach-Champion Hamilton.


Der Sieger des Formel-1-Klassikers in Monza heißt Daniel Ricciardo.
Der Sieger des Formel-1-Klassikers in Monza heißt Daniel Ricciardo.  © Luca Bruno/AP/dpa

Fünf Punkte trennen die beiden in ihrem packenden Duell um die WM-Krone vor dem Großen Preis von Russland in Sotschi in zwei Wochen.

Update, 18.59 Uhr: Strafe für Max Verstappen nach Unfall in Monza

Max Verstappen hat für den Unfall beim Großen Preis von Italien mit WM-Rivale Lewis Hamilton eine Startplatzstrafe für das nächste Rennen in der Formel 1 bekommen. Der 23 Jahre alte Niederländer wird beim Grand Prix in zwei Wochen in Sotschi drei Plätze in der Startaufstellung nach hinten versetzt. Das gaben die Rennkommissare am Sonntagabend bekannt.

Titelfoto: Luca Bruno/AP/dpa

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