Schumachers Teamkollege ätzt gegen Mick! Skandal-Nudel Mazepin: "Sein Name ist mir egal"

Moskau - Deutliche Worte in Richtung Mick! Nikita Mazepin (21) steigt in der kommenden Formel-1-Saison ins Haas-Cockpit. Die Augen dürften allerdings eher auf seinen Team-Kollegen Mick Schumacher (21) gerichtet sein, welcher den zweifelsohne polarisierenderen Namen haben sollte - doch dem Russen Mazepin ist das aber mal so richtig Schnuppe.

Nikita Mazepin (21) kann man wohl getrost in die Abteilung "Draufgänger" einordnen.
Nikita Mazepin (21) kann man wohl getrost in die Abteilung "Draufgänger" einordnen.  © Sergei Fadeichev/TASS/dpa

Gegenüber dem russischen Fernsehsender Match TV geriet der 21-Jährige ins Plaudern und räumte im Zuge dessen auch mal eben mit der ein oder anderen Munkelei auf.

So ist es ja durchaus bekannt, dass er und Mick sich bereits seit einigen Jahren kennen und zwischen 2013 und 2014 im selben Kart-Team fuhren.

Für Mazepin allerdings kein Grund für freundschaftliche Gefühlsausbrüche. Im Gegenteil: "Wir sind keine Freunde, höchstens alte Bekannte", klärt der Russe messerscharf die Fronten.

Auf den schillernden Namen seines Team-Kollegen angesprochen, antwortet er ebenfalls recht nüchtern: "Mir ist sein Name ehrlich gesagt egal."

Klingt nicht wirklich nach zukünftigen gemeinsamen Unternehmungen, wenn es für die Rennfahrer schon bald auf weltweite Formel-1-Reisen geht.

Im Cockpit ist ihm die gemeinsame Vergangenheit ohnehin völlig wurscht: "Wenn ich mein Visier herunterklappe, denke ich nicht an solche Sachen."

Mazepin wegen Grapsch-Anfall bereits in den Schlagzeilen

Mick Schumacher (21) hat den, zumindest im Rennsport, deutlich prominenteren Namen. Seinem Kollegen ist dies allerdings egal.
Mick Schumacher (21) hat den, zumindest im Rennsport, deutlich prominenteren Namen. Seinem Kollegen ist dies allerdings egal.  © Hassan Ammar/AP/dpa

Dass Mazepin scheinbar kein Kind von Traurigkeit ist und im Gegensatz zum stets freundlichen und fast schon schüchtern daherkommend wirkenden Team-Kollegen Schumacher wohl einer der lauteren Sorte ist, bewies er bereits vor wenigen Wochen.

Der Russe geriet nämlich ins öffentliche Blickfeld, nachdem er eine Instagram-Story veröffentlichte, in der er dem venezolanischen Model Andrea d’IVal beim Feiern ungeniert an der Brust herumgrapschte (TAG24 berichtete).

Shitstorm und ein deutliches Statement von seinem Rennstall, welches ein solches Verhalten verurteilte und als "abscheulich" betitelten, waren die Folgen.

Mazepin entschuldigte sich, gelobte Besserung und setzte dennoch kurz darauf ein nächstes Ausrufezeichen.

Nikita Mazepin sieht sich aus "bestimmten Gründen" unter dem Brennglas: "Mit der Rennwelt nichts zu tun"

Trotz der noch nicht abgeklungenen Grapsch-Affäre sprach er mit Match TV darüber, dass man aufgrund seines Status als Milliardärs-Sohn ohnehin anders auf ihn blicken würde.

"Es gibt bestimmte Gründe, die mit der Rennwelt nichts zu tun haben, dass ich anders behandelt werde. Ich bin Kritik gewohnt - und es macht mir nicht das Geringste aus."

Scheint so, als hätte Mick Schumacher hier ein (potenzielles) Enfant terrible in seinem Team. Einer, der öffentlich scheinbar ebenso laut brüllt wie die Motoren in der Königsklasse des Rennsports.

Titelfoto: Sergei Fadeichev/TASS/dpa, Hassan Ammar/AP/dpa

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