Nach Drama bei Formel-1-Rennen: Mercedes muss saftige Strafe zahlen

Sakhir (Bahrain) - Reifen-Drama mit Folgen! Der deutsche Formel-1-Rennstall Mercedes muss wegen eines verkorksten Reifenwechsels 20.000 Euro Strafe zahlen.

Beim Qualifying fuhr George Russell (22) noch die zweitbeste Zeit. Durch einen verpatzten Reifenwechsel seines Teams Mercedes fiel er zurück.
Beim Qualifying fuhr George Russell (22) noch die zweitbeste Zeit. Durch einen verpatzten Reifenwechsel seines Teams Mercedes fiel er zurück.  © Tolga Bozoglu/POOL EPA/AP/dpa

Das entschieden die Rennkommissare nach dem Großen Preis von Sakhir am Sonntag. Bei einem Boxenstopp hatten die Mechaniker am Wagen von Lewis Hamiltons Ersatzmann George Russell die falschen Vorderreifen montiert.

Der 22 Jahre alte Brite, der im vorletzten Saisonrennen lange auf Siegkurs gelegen hatte, war mit den Pneus ausgerüstet worden, die eigentlich Teamkollege Valtteri Bottas bekommen sollte.

Das folgenreiche Missgeschick wurde als unrechtmäßiger Einsatz der Reifen geahndet.

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Grund für den ungewohnten Fehler war nach Darstellung der Rennkommissare ein technischer Fehler beim Funkverkehr zwischen dem Kommandostand und der Boxencrew.

Formel 1: Überraschungssieger Sergio Perez

Sergio Perez (30) aus Mexiko vom Team Racing-Point holt sich den ersten Platz - das erste Mal in seinem 190. Rennen.
Sergio Perez (30) aus Mexiko vom Team Racing-Point holt sich den ersten Platz - das erste Mal in seinem 190. Rennen.  © Brynn Lennon/Pool Getty/AP/dpa

Die Punkte für Platz neun, seine ersten überhaupt in der Formel 1, durfte Russell aber behalten. Er hatte den Silberpfeil anstelle von Rekordweltmeister Hamilton übernommen.

Der 35 Jahre alte siebenmalige Champion musste wegen positiver Coronatests aussetzen.

Das Rennen gewann der Mexikaner Sergio Perez von Racing Point.

Titelfoto: Tolga Bozoglu/POOL EPA/AP/dpa

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