Formel 1: Schumacher in Bestform! Kommt es jetzt zur deutschen Wachablösung?

Spielberg - Super, Mick! Beim Großen Preis von Österreich fuhr Mick Schumacher (23) zum zweiten Mal in Folge in die Punkte und erreichte mit einem sechsten Platz sein bestes Karriereresultat.

Beim Grand Prix in Ungarn soll der Bolide von Mick Schumacher (23) ein Update bekommen. Gelingt ihm dann der ganz große Sprung nach vorn?
Beim Grand Prix in Ungarn soll der Bolide von Mick Schumacher (23) ein Update bekommen. Gelingt ihm dann der ganz große Sprung nach vorn?  © JOE KLAMAR / AFP

Damit untermauerte er endgültig, dass er in der Formel 1 angekommen ist. Auch seinen Teamkollegen Kevin Magnussen (29), der auf dem achten Platz ins Ziel kam, ließ der "kleine Schumi" hinter sich.

Der Sohn von Formel-1-Legende Michael Schumacher (53) kämpft sich damit aus seinem kleinen Formtief heraus. Seine Formkurve zeigt steil nach oben.

Zuletzt war der junge Deutsche öffentlich unter Druck geraten, da er bis zum Grand Prix von Silverstone im Gegensatz zu seinem Teamkollegen noch keine Punkte holen konnte und wesentlich schlechter mit dem Haas-Boliden zurechtkam. Der erste Punktgewinn vor gut einer Woche in Großbritannien scheint der Knoten-Löser für den 23-Jährigen gewesen zu sein.

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Durch seinen sechsten Platz am Wochenende in Österreich springt Schumacher auf Platz 15 in der Fahrerwertung. Direkt hinter seinen besten Freund und Mentor Sebastian Vettel (35).

Für den lief das Wochenende allerdings alles andere als erfolgreich.

Vettel kämpft mit dem Auto und sich selbst!

Oh nein! Nach dem Kontakt mit Alexander Albon (26) landet Sebastian Vettel (35) im Kiesbett und muss das Rennen aufgeben.
Oh nein! Nach dem Kontakt mit Alexander Albon (26) landet Sebastian Vettel (35) im Kiesbett und muss das Rennen aufgeben.  © Johann GRODER / AFP

Die gesamte Saison läuft für Sebastian Vettel bislang durchwachsen. Während es im Laufe der ersten Saisonhälfte beispielweise mit einem sechsten Platz beim Aserbaidschan-Grand-Prix durchaus Lichtblicke gab, hatte der Aston-Martin-Pilot auch immer wieder mit Rückschlägen zu kämpfen.

Teilweise von Vettel selbst verschuldet durch waghalsige Manöver. Anderseits ist der Wagen des 35-Jährigen auch nur selten konkurrenzfähig.

Groß angekündigte Updates wie zuletzt in Silverstone haben nicht den erhofften Effekt und bringen am Ende nur einen mageren neunten Platz.

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Das liegt vor allem daran, dass der Bolide auf einer schnellen Runde im Qualifying zu langsam ist. Die Fahrer können sich somit keine gute Ausgangsposition für das Rennen verschaffen.

Beim Großen Preis von Österreich war Vettel gleich zweimal im Pech. Im Sprintrennen wurde er in aussichtsreicher Position von Alexander Albon (26) gedreht und musste den Wagen daraufhin abstellen.

Beim Hauptrennen am Sonntag lag der Deutsche zwischenzeitlich sogar auf Punktekurs, wurde dann aber von Alpha-Tauri-Pilot Pierre Gasly (26) an fast selber Stelle wie am Samstag abgeräumt.

Der Deutsche beendete das Rennen auf dem letzten Platz.

Die nächsten Wochen werden zeigen, ob Schumacher seinen positiven Trend weiter bestätigen kann und ob Vettel, der noch keinen Vertrag für die kommende Saison hat, aus seinem Formtief heraus kommen wird.

Sicher scheint: Die deutsche Wachablösung in der Formel 1 steht bevor, das zeigen die Ergebnisse der letzten Wochen deutlich.

Titelfoto: JOE KLAMAR / AFP

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