Hockenheimring-Betreiber wünschen rasche Entscheidung über Formel-1-Rennen

Hockenheim - In der Debatte um möglicherweise weitere Europa-Rennen in dieser Formel-1-Saison würde der Hockenheimring zeitnahe Entscheidungen begrüßen.

Findet 2020 doch ein Formel-1-Rennen auf dem Hockenheimring statt? (Archivbild)
Findet 2020 doch ein Formel-1-Rennen auf dem Hockenheimring statt? (Archivbild)  © Sebastian Gollnow/dpa

"Es ist nicht neu, wenn ich sage, dass je später eine Entscheidung fällt, umso schwieriger wird es auch", sagte Geschäftsführer Jorn Teske am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. 

Streckenbetreiber wie in Hockenheim sind nicht nur angesichts der Corona-Krise darauf angewiesen, ihre Kurse abseits der Formel 1 vor allem mit anderen Events zu belegen und damit auch wirtschaftliche Planungssicherheit zu bekommen.

Formel-1-Sportchef Ross Brawn hatte bereit vor den jüngsten Rennabsagen von Aserbaidschan, Singapur und Japan darauf hingewiesen, dass es möglich sei, "eine ausgedehnte Europa-Saison mit einem oder zwei weiteren Rennen zu haben".

Neben dem Ferrari-Kurs Mugello, Imola und Portimao gehört auch Hockenheim weiter zu den Ersatzkandidaten.

"Es ist bekannt, dass wir schnell, gewissenhaft und mit hoher Qualität einen Grand Prix ausrichten können", wies Teske auf die Vorzüge des Traditionskurses in Nordbaden hin. 

Der Saisonstart in der Formel 1 ist erstmal am 5. Juli im österreichischen Spielberg geplant, die acht Rennen umfassende Europa-Tour endet dann vorerst am 6. September in Monza.

Titelfoto: Sebastian Gollnow/dpa

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