Mick Schumacher bald im Ferrari? Das sagt der Teamchef dazu

Spa-Francorchamps - Ferrari-Teamchef Mattia Binotto (52) mahnt bei der Frage nach der Formel-1-Zukunft von Mick Schumacher (23) zur Geduld.

Wird Mick Schumacher (23) irgendwann in die Fußstapfen von Vater Michael (53) treten und im Ferrari sitzen?
Wird Mick Schumacher (23) irgendwann in die Fußstapfen von Vater Michael (53) treten und im Ferrari sitzen?  © Matthias Schrader/AP/dpa

"Er hat sich die letzten Rennen verbessert. Aber es ist immer noch zu früh, ein Urteil zu treffen", sagte der Italiener nach dem Rennen in Spa-Francorchamps dem TV-Sender Sky.

Haas-Pilot Schumacher ist Zögling der Ferrari-Akademie. Als Motorenpartner dürfte die Scuderia bei Haas auch gewissen Einfluss bei der Fahrerbesetzung haben.

Allerdings hatte Haas-Teamchef Günther Steiner in Belgien versichert, Ferrari habe für das kommende Jahr kein Recht auf Mitbestimmung bei den Piloten. Binotto indes sagte: "Wir werden uns dann mit Günther zusammensetzen und eine Entscheidung fällen." Wichtig sei es, die gesamte Saisonleistung von Schumacher zu bewerten.

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Der Vertrag des 23-Jährigen läuft Ende Dezember aus. Zu Beginn der Saison hatte Schumacher zwei heftige Unfälle verbucht.

In Silverstone und Spielberg sammelte er dann zwölf Punkte, zuletzt ging er aber wieder dreimal leer aus.

"Das Auto ist nicht mehr so gut wie am Anfang des Jahres, damit wirst du nicht mehr Fünfter oder Sechster, deshalb ist es schwer, groß aufzufallen", sagte Landsmann Sebastian Vettel.

Sebastian Vettel lobt Mick Schumacher

Schumacher sei aber jemand, der stetig dazulerne. "Er macht im Hintergrund seine Sache aber gut und ich wünsche ihm, dass er drinbleibt und ein gutes Auto bekommt", sagte Vettel. Der 35-Jährige wird nach diesem Jahr die Formel 1 verlassen.

Sollte auch Schumacher kein Cockpit bei Haas oder einem anderen Team bekommen, könnte erstmals seit 1990 wieder eine Formel-1-Saison ohne deutschen Piloten gefahren werden.

Titelfoto: Matthias Schrader/AP/dpa

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