NRW-Ministerpräsident Wüst über Schumi-Ära: "Das gehörte auch bei uns dazu!"

Köln - Ministerpräsident Hendrik Wüst (46) hat früher schon die Karriere von Michael Schumacher (53) verfolgt.

NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (46) sprach auf der Verleihung des Staatspreises über so manch private Anekdote zum Thema Formel 1.
NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (46) sprach auf der Verleihung des Staatspreises über so manch private Anekdote zum Thema Formel 1.  © Montage: Marius Becker/dpa, Jens Büttner/dpa

Beim ersten Sieg des späteren Formel-1-Rekordweltmeisters habe er mitgefiebert, schilderte der CDU-Politiker am Mittwoch vor der Auszeichnung Schumachers mit dem Staatspreis von Nordrhein-Westfalen in Köln.

"Dann gehörte das dazu auch bei Familie Wüst mit meinem Vater oder auch mit Freunden gemeinsam mit einem Bierchen die Formel-1-Rennen zu verfolgen", erzählte der 47 Jahre alte Wüst: "Das war auch bei uns so."

Für Schumacher, der seit seinem Skiunfall Ende 2013 von der Öffentlichkeit abgeschirmt wird, nimmt dessen Familie die Auszeichnung entgegen. Wüste betonte vor Beginn der Veranstaltung in der Motorworld Köln unweit von Schumachers früherer Heimat Kerpen: "Michael Schumacher ist ein großer Sohn unseres Landes."

Er hob die enorme sportliche Einzelleistung des mittlerweile 53-Jährigen hervor, aber auch das soziale Engagement Schumachers und dessen Familie. Auch bei der "schlimmen Hochwasserkatastrophe im letzten Jahr in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen" hätten sie geholfen.

Titelfoto: Jens Büttner/dpa

Mehr zum Thema Formel 1: