Gelbe Flaggen missachtet: Red Bull-Pilot Verstappen droht Strafe in Katar!

Doha (Katar) - Dem WM-Führenden Max Verstappen (24) droht vor dem Formel-1-Rennen am Sonntag in Katar eine Strafe. Weil der 24-Jährige in seinem Red Bull am Samstag in der Qualifikation gelbe Flaggen missachtet haben soll, muss er am Sonntag bei den Rennkommissaren vorsprechen.

Dem Red Bull-Piloten Max Verstappen (24) droht eine Strafe, weil er gelbe Flaggen missachtet haben soll. Eigentlich sollte der Fahrer am Sonntag von Platz zwei starten.
Dem Red Bull-Piloten Max Verstappen (24) droht eine Strafe, weil er gelbe Flaggen missachtet haben soll. Eigentlich sollte der Fahrer am Sonntag von Platz zwei starten.  © Hasan Bratic/dpa

Wie der Motorsport-Weltverband Fia mitteilte, müssen Verstappen und ein weiterer Vertreter seines Teams zu dem Termin um 13 Uhr Ortszeit (11 Uhr MEZ) erscheinen.

Das Gespräch findet damit nur vier Stunden vor dem geplanten Rennstart auf dem Losail International Circuit im Norden von Doha statt.

Konkret wird Verstappen die "Nichtbeachtung der doppelt geschwenkten gelben Flaggen um 18 Uhr" vorgeworfen. Dies ist eigentlich ein Signal, dass die Fahrer aufgrund einer Gefahr ihr Tempo stark reduzieren müssen.

Im letzten Abschnitt der Qualifikation soll Verstappen das aber nicht gemacht haben. Das Missachten einfacher gelber Flaggen wird Mercedes-Fahrer Valtteri Bottas und Ferrari-Pilot Carlos Sainz vorgeworfen. Auch sie müssen am Sonntag zum Rapport.

Möglich scheint, dass Verstappen, Bottas und Sainz nun jeweils eine Startplatzstrafe erhalten und nach hinten versetzt werden. Bei der Zeitenjagd hatte sich Verstappen den zweiten Startplatz verdient und musste sich nur Polesetter Lewis Hamilton (35) im Mercedes geschlagen geben. Bottas steht als Dritter ebenfalls weit vorne.

Vor dem drittletzten Saisonrennen am Sonntag (15 Uhr bei Sky) führt Verstappen in der Gesamtwertung mit 14 Punkten vor Titelverteidiger Hamilton.

Titelfoto: Hasan Bratic/dpa